



















Animalia (Tiere)
Einfachste Vielzeller und Schwämme
(Porifera, Parazoa)
Die ersten Tiere entstanden vermutlich aus Einzellerkolonien durch Zelldifferenzierung.
Die Schwämme (Stamm
Porifera) unterscheiden sich von allen anderen Tierstämmen, weshalb
sie auch als "Parazoa" von
den übrigen Metazoa abgetrennt
werden.
Schwämme sind sessile Tiere, die in großer Artenzahl verschiedene
Lebensräume des Meeres besiedeln. Nur wenige Arten kommen im Süßwasser
vor. Nach den für die Körperstabilität wichtigen Skelettnadeln
unterscheidet man Kalkschwämme
(Calcispongiae) und Kieselschwämme (Silicospongiae).
Möglicherweise haben sich die Schwämme unabhängig von den
anderen Tieren aus einzelligen Kragengeißlern
entwickelt.
Gruppe Hohltiere (Coelenterata,
Radiata)
Die echten Vielzeller spalten sich in zwei Hauptgruppen auf, die sich
vor allem in ihrer Körpersymmetrie unterscheiden: Durch den Körper
der Hohltiere lassen sich zahlreiche Symmetrieebenen legen. Sie sind radiärsymmetrisch oder polysymmetrisch. Die Tiere
besitzen weder Kopf noch Schwanz, lediglich ein Mundende (orale Seite)
und eine dem Mund abgewandte Seite (aborale Seite). Der Körper der
Hohltiere besteht aus zwei Zellschichten. Die innere Zellschicht wird
Entoderm oder inneres Keimblatt und die äußere Zellschicht
Ektoderm oder äußeres Keimblatt genannt.
Zu den Hohltieren
zählen die mit giftigen Nesselzellen bewehrten Nesseltiere
(Cnidaria) und die Rippenquallen
(Acnidaria). Die Nesseltiere untergliedert
man in drei Klassen: die Hydrozoa, zu denen
z. B. der Süßwasserpolyp, aber auch die Kolonie bildenden Staatsquallen
gehören, die Scyphozoa, zu denen z. B.
die in Nord- und Ostsee häufige Ohrenqualle gehört, und die
Anthozoa mit den Riff bildenden Steinkorallen,
den Gorgonien, den Seenelken und den Seeanemonen. Typisch für viele
Nesseltiere ist ein Generationswechsel zwischen sich ungeschlechtlich
fortpflanzender Polypengeneration und sich geschlechtlich fortpflanzender
Medusengeneration (Metagenesis).
Gruppe Bilateria
Alle übrigen Tiere haben ursprünglich nur eine Symmetrieebene
(bilaterale Symmetrie, Monosymmetrie). Sie haben eine Rücken- und eine Bauchseite
und ein Vorne und ein Hinten. Typisch für diese Tiere ist weiterhin,
dass sich zwischen Entoderm und Ektoderm ein drittes Keimblatt schiebt,
das Mesoderm.
Auch innerhalb der Bilateria
lassen sich wieder zwei getrennte Entwicklungslinien erkennen. Sie unterscheiden
sich vor allem in ihrer frühen Embryonalentwicklung: Während
der Gastrulation bildet sich der Urdarm
als blind endende Tasche des Embryos aus, welche eine einzige Öffnung
nach außen besitzt (Urmund oder Plastoporus). Bei den Protostomiern
bildet sich aus diesem länglichen Urmund an einem Ende der spätere
Mund, am anderen Ende der spätere After. Im Gegensatz dazu entsteht
der Mund bei den Deuterostomiern aus
einer sekundär am anderen Ende des Urdarms neu entstandenen Öffnung.
Auch die Bildung des dritten Keimblatts unterscheidet sich bei beiden
Gruppen. Bei den Protostomiern wandern aus den Urdarmzellen Zellhaufen
aus. In diesen mesodermalen Zellhaufen bilden sich flüssigkeitsgefüllte
Spalten, die sich zur Leibeshöhle erweitern (Schizocoel). Bei den
Deuterostomiern entsteht das Mesoderm durch Abspaltung (Divertikelbildung)
des Urdarmes (Plastocoel).
Nach molekulargenetischen Daten lassen sich die Protostomier in zwei
monophyletische Gruppen teilen. Zu den Lophotrochozoa
(Weichhäuter) rechnet man neben den Ringelwürmern (Annelida)
auch die Mollusken (beide bilden Trochophora-Larven)
und Stämme mit einem armförmigen Tentakelträger (Lophophor),
z. B. die Moostierchen (Bryozoa), sowie die
Plattwürmer (Plathelminthes), die Rädertierchen
(Rotatoria) und die Schnurwürmer (Nemertini).
Zur zweiten Gruppe gehören die Nematoden (Fadenwürmer) und die
Arthropoden, für die ein Außenskelett charakteristisch ist,
das durch Häutungen (Ecdysis) erneuert wird. Die Gruppe wird deshalb
Ecdysozoa (Panzerhäuter) genannt.
Zu den Deuterostomiern gehören die Stachelhäuter
(Echinodermata) und die Chordatiere
(Chordatiere).
Auswahl wichtiger Tierstämme
der Protostomia (Urmünder)
Stamm Plattwürmer (Plathelminthes)
Plattwürmer haben
eine einfache Körpergliederung. Auf die äußere Körperhülle
aus Epidermis, Ring- und Längsmuskeln folgt ein aus dem Mesoderm
hervorgegangenes schwammiges Parenchym, das das Körperinnere zwischen
Hautmuskelschlauch und dem meist reich verzweigten, blind endenden Darm
(Gastrovaskularsystem) ausfüllt.
Die Geschlechtsorgane können sehr kompliziert gebaut sein. Weitere
Körperorgane fehlen. Außer den frei lebenden Strudelwürmern
zählen hierzu die parasitischen Saugwürmer (Trematoda) und Bandwürmer
(Cestoda).
Stamm Schnurwürmer (Nemertini)
Die überwiegend marinen Schnurwürmer
sind meist sehr dünn. Einzelne Arten können aber bis zu 30 m
lang werden. Sie fangen ihre Beute mit einem weit herausstülpbaren
Rüssel. Im Gegensatz zu den Plattwürmern besitzen sie einen
Darm mit Mund und After und ein geschlossenes Kreislaufsystem. Bei einigen
Arten kommen rote, hämoglobinhaltige Blutzellen vor.
Stamm Rädertierchen (Rotatoria)
Die mikroskopisch kleinen Rädertierchen
sind oft Bestandteil von Heuaufgüssen. Viele sind nicht größer
als einzellige Wimper"tierchen" (Ciliaten). Zwei rundlich gestaltete Wimpernfelder
vor der Mundöffnung (Räderorgan) dienen dem Einstrudeln von
Nahrungspartikeln.
Stamm Moostierchen (Bryozoa)
Bryozoen (Moostierchen)
sind sehr kleine, meist sessile Tiere mit Tentakelkrone (Lophophor). Ihre
Kolonien erinnern an Algen oder Leber"moose".
Stamm Ringelwürmer (Annelida)
Obwohl die Anneliden eine oberflächliche
Ähnlichkeit mit anderen wurmförmigen Tiergruppen haben, unterscheiden
sie sich von diesen sehr stark durch ihre Körpersegmentierung (Metamerie).
Die einzelnen Segmente sind ursprünglich gleichartig gebaut, können
aber sekundär unterschiedlich gestaltet sein. Der Hautmuskelschlauch
der Ringelwürmer besteht von innen nach außen aus Längsmuskeln,
Ringmuskeln und einem Integument. Bei der Bewegung ist der Binnendruck
der Körperflüssigkeit der Antagonist der Hautmuskeln (Hydroskelett).
Zu den Ringelwürmern gehören die marinen Vielborster
(Polychaeta), die Wenigborster
(Oligochaeta) mit den Regenwürmern und die Egel
(Hirudinea). Ringelwürmer haben ein entsprechend
den Segmenten gekammertes Coelom, ein geschlossenes Kreislaufsystem mit
einem dorsal gelegenen Gefäßstamm, ein auf der Bauchseite gelegenes
Nervensystem (Strickleiternervensystem) und paarige Exkretionsorgane in
jedem Segment (Nephridien).
Stamm Weichtiere (Mollusca)
Der Körper der Mollusken
ist in Kopf, Fuß und Eingeweidesack gegliedert. Das offene Kreislaufsystem
wird von einem Herzen angetrieben. Wichtiges Darmanhangsorgan ist eine
große Mitteldarmdrüse. Der Stamm gliedert sich in acht verschiedene
Klassen, darunter die Käferschnecken mit einer Schale aus acht gegeneinander
beweglichen Platten, die Schnecken mit einer meist spiralig gewundenen
Schale, die Muscheln mit zwei Schalenklappen, die durch ein Schloss miteinander
verbunden sind, und die schnell beweglichen Tintenfische (korrekter eigentlich Tintenschnecken oder Kopffüßer) mit hoch entwickelten
Augen.
Stamm Fadenwürmer (Nematoda)
Fadenwürmer sind häufige Bewohner
feuchter Lebensräume (nasse Böden, Pflanzengewebe, Körperflüssigkeiten).
Der Spulwurm Ascaris lumbricoides ist ein Parasit des menschlichen Darmes.
Stamm Gliederfüßer (Arthropoda)
Gemessen an der Arten- und Individuenzahl sind die Gliederfüßer
der erfolgreichste Stamm in der Biosphäre (ca. 1 Million beschriebene Arten, d. h. etwa 80 % aller bekannten, heute lebender Tierarten sind Gliederfüßer, die meisten davon Insekten). Wie die Anneliden haben auch die Arthropoden
einen segmentierten Körper (Metamerie), der jedoch im Gegensatz zu
den Anneliden ein hartes Exoskelett und gegliederte, ebenfalls von einem
harten Skelett umgebene Extremitäten aufweist. Anneliden und Arthropoden sind nicht näher verwandt.
Diese "modulare" Bauweise erlaubt eine große Flexibilität des Grundbauplans und sehr unterschiedliche Körpergestaltung. Das Exoskelett besteht aus dem stickstoffhaltigen Polysaccharid Chitin und einem vernetzten Protein (Sklerotin). Bei den Krebsen kommt es zu einer zusätzlichen Härtung durch Kalkeinlagerung. Das Außenskelett ist durch Gelenke gegliedert, sodass eine gute Beweglichkeit des Körpers und der Extremitäten gewährleistet ist. Allerdings kommen durch dieses Skelett auch erhebliche Probleme zustande. So kann ein Gliederfüßer nur wachsen, wenn er sich häutet: Er muss sich durch einen komplizierten hormonell gesteuerten Prozess aus seiner alten Hülle herausschälen, nachdem er darunter eine neue, noch weiche abgesondert hat. Solche Häutungen erfordern einen großen Energieaufwand, und bis zur Aushärtung des neuen Panzers sind die Tiere äußerst gefährdet. Ein weiterer Nachteil zumindest für die landbewohnenden Arthropoden ist das große Gewicht des Außenskeletts, das der erreichbaren Körpergröße enge Grenzen setzt. Arthropoden besitzen ein offenes Kreislaufsystem mit einem Rückenherzen. Das Nervensystem ist - wie bei den Anneliden - als Bauchmark ausgebildet. Oberschlundganglion und Unterschlundganglion sind stark vergrößert und können als "Gehirn" betrachtet werden.
Zu den frühesten, heute ausgestorbenen Arthropoden zählen die
Trilobiten. Mit ihnen verhältnismäßig nahe verwandt sind
die Spinnentiere (Klasse
Arachnida), die Klasse mit den Echten Spinnen, den Skorpionen,
den Pseudoskorpionen, den Weberknechten und den Milben. Die Klasse Xiphosura
mit dem lebenden Fossil Pfeilschwanzkrebs (Limulus
polyphemus) steht zwischen Trilobiten und Spinnentieren.
Während für die Mundwerkzeuge der Spinnen die sogenannten
Cheliceren (Klauen) charakteristisch sind, besitzen die folgenden Klassen
ungegliederte kieferartige Mandibeln.
Die meisten Krebse (Crustacea)
leben im Meer. Aber auch im Süßwasser kommen viele Arten vor,
und einige haben den Schritt ans Land geschafft, besonders erfolgreich
die Gruppe der Asseln (Isopoda). Krebse sind
äußerst vielgestaltig. Auffällige und große Vertreter
gehören zu den Zehnfußkrebsen (Decapoda),
u. a. auch Garnelen, Hummer und Flusskrebs. Wichtige Planktonorganismen
wie Wasserflöhe und Hüpferlinge (Ruderfußkrebse und Blattfußkrebse)
kommen im Meer und im Süßwasser vor.
Die Klassen der Tausendfüßer und der Insekten zeichnen sich durch besondere Atmungsorgane, sogenannte Tracheen, aus. Es handelt sich dabei um ein fein verästeltes Kanalsystem, das durch Poren (Stigmen) mit der Außenluft in Verbindung steht. Die Luftkanäle umspinnen die einzelnen Organe und sorgen dafür, dass Sauerstoff direkt an die Orte des Verbrauches geführt werden kann.
Während die Tausendfüßer einen langen wurmförmigen, in viele gleichartige Segmente geteilten Körper haben, weist der Körper der Insekten eine charakteristische Dreigliederung in Kopf, Brustabschnitt und Hinterleib auf. Die drei Beinpaare der Insekten, die deshalb auch Hexapoda ("Sechsfüßler") genannt werden, sitzen am Brustabschnitt. Die meisten Insekten besitzen zudem zwei Flügelpaare, die ebenfalls vom Brustabschnitt gebildet werden. Wie die anderen Arthropoden haben die Insekten ein offenes Kreislaufsystem mit einem lang gestreckten Herzen und einem bauchwärts gelegenen Nervensystem. Als Exkretionssystem dienen schlauchartige Darmanhänge, die sogenannten Malpighi-Gefäße.
Viele Insekten machen während ihrer Entwicklung eine Metamorphose durch. Bei der unvollständigen Metamorphose, wie sie z. B. für Schaben, Libellen und Heuschrecken charakteristisch ist, ähneln die Larven dem adulten Tier (Imago). Mit jeder Häutung wird die Larve dem Imago ähnlicher. Bei den Insekten mit vollständiger Metamorphose liegt zwischen Larve und Imago ein Puppenstadium, in der Regel eine Ruhephase, die vor allem dem Umbau des Larvenkörpers in den Imaginalkörper dient (Schmetterlinge, Käfer, Hautflügler, Zweiflügler).
Auswahl wichtiger Tierstämme
der Deuterostomia (Neumünder)
Stamm Stachelhäuter (Echinodermata)
Zu den Stachelhäutern
gehören im ausdifferenzierten Zustand meist radiärsymmetrisch gebaute Tierarten mit einer
stacheligen, harten, kalkhaltigen Außenschicht. Sie haben jedoch bilateral gebaute Larven. Es handelt sich
durchweg um Meeresbewohner. Ein besonderes Merkmal ist das Ambulacralsystem,
ein Wassergefäßsystem aus Coelomkanälen. Die sogenannten
Ambulacralfüßchen dienen nicht nur der Fortbewegung und der
Nahrungsaufnahme, sondern auch der Haftung am Untergrund und dem Gasaustausch.
Die Seesterne (Klasse Asteroidea) haben meist fünf Arme, auf deren Unterseite die Ambulacralfüßchen in einer Rinne angeordnet sind. Durch ein Wechselspiel von Hydraulik und Muskulatur ist jedes Füßchen wurmartig beweglich, und zudem kann sich sein vorderer Saugnapf anheften oder lösen. Seesterne ernähren sich räuberisch vor allem von Mollusken. Zur Nahrungsaufnahme können sie ihren Magen ausstülpen.
Bei der Klasse der Schlangensterne (Klasse Ophiuridea) sind die Arme lang und beweglich. Ambulacralfüßchen fehlen. Die Seeigel (Klasse Echinoidea) sind kompakter gebaut, aber an der Anordnung der Ambulacralfüßchen ist die fünfstrahlige Symmetrie gut zu erkennen. Sie haben meist lange bewegliche Stacheln, auf denen sie wie auf Stelzen laufen können. Ein mächtiger Kieferapparat hilft den Seeigeln, krustigen Algenwuchs und tierischen Aufwuchs vom Substrat abzurupfen und zu zerkleinern.
Die Seelilien (Klasse Crinoidea) sind von kelchförmiger Gestalt. An dem Kelch sitzen 5, 10, 20 oder mehr Arme mit fiederartigen Seitenästen, mit denen die Tiere Plankton filtrieren. Während die eigentlichen Seelilien mit einem langen Stiel am Substrat festgewachsen sind, sind die häufigeren Haarsterne frei beweglich.
Die Seegurken (Klasse Holothuroidea)
haben eine wurstförmige Gestalt. Ihnen fehlen die Stacheln, und auch
das harte Endoskelett ist stark reduziert. Seegurken nehmen Sediment auf
und verdauen die darin enthaltenen organischen Stoffe. Bei Gefahr können
sie ihren gesamten Verdauungstrakt einschließlich der sogenannten
Wasserlungen ausstoßen und in wenigen Wochen wieder regenerieren.
Stamm Chordatiere (Chordata)
Charakteristisches Merkmal des Stammes ist die Chorda
dorsalis, die auch als Rückensaite
bezeichnet wird - ein lang gestreckter, flexibler, knorpeliger Stab zwischen
dem Darmkanal und dem röhrigen Nervensystem (Neuralrohr).
Die Chorda besteht aus großen, mit Flüssigkeit gefüllten
Zellen. Sie ist steif-elastisch und dient als Widerlager der segmental
angeordneten Muskelpakete. Das Neuralrohr entwickelt sich aus dem Ektoderm
durch Einsenkung. Ein weiteres typisches Merkmal ist der Kiemendarm.
Der vordere Abschnitt des Darmrohres ist durch paarige Kiemenspalten mit
der Außenwelt verbunden. Durch diese Spalten kann das in den Mund
eingesogene Wasser wieder ausströmen, ohne den gesamten Verdauungskanal
passieren zu müssen. Dadurch lassen sich Nahrungspartikel aus dem
Wasser filtern. In der weiteren Entwicklung der Chordatiere wurde diese
Filterfunktion dann für den Gasaustausch verwendet. Typisch für
die Chordatiere ist weiterhin ein hinter dem After gelegener muskulöser
Körperabschnitt, der als Schwanz bezeichnet wird.
Die Chordatiere gliedern
sich in drei Unterstämme: die sessilen Manteltiere
(Tunicata), die Schädellosen
oder Acrania, zu denen das Lanzettfischchen
zählt, und schließlich die Wirbeltiere,
die mit großer Arten- und Individuenzahl fast alle Lebensräume
der Biosphäre besiedeln. Wirbeltiere zeigen die typischen Chordatenmerkmale.
Sie haben jedoch weitere, abgeleitete Merkmale entwickelt. So besitzen
sie im Gegensatz zu Tunicaten und Acraniern einen Kopf. In diesem vorderen
Körperabschnitt sind Nervenzellen, Sinnesorgane und Mundwerkzeuge
konzentriert.
Dabei sind die Vögel eigentlich eine Untergruppe der Reptilien, die Reptilien damit eine paraphyletische Gruppe. Reptilien, Vögel und Säuger bilden spezielle Eihäute um die Embryonen herum aus, weshalb sie auch insgesamt als Amniota bezeichnet werden (von Amnion = Schafshaut, die innerste Eihaut, die die Fruchtblase umgibt).1. die Kieferlosen,
2. die Knorpelfische,
3. die Knochenfische,
4. die Amphibien,
5. die Reptilien,
6. die Vögel und
7. die Säugetiere.