






Die Entstehung einer Allergie
Allergien gegen irgendwelche Substanzen können sich in jedem Lebensalter
bilden. Sie entwickeln sich entweder ganz allmählich oder treten
schlagartig auf. Für das Entstehen einer Allergie sind sowohl genetische
Faktoren als auch nicht genetische Faktoren verantwortlich. Die Gefahr
an einer Allergie zu erkranken ist stark erhöht, wenn Eltern oder
Geschwister ebenfalls an Allergien leiden. Zu den genetischen Faktoren
gehören u. a. die überschießende Bildung von Immunglobulin E
(ein an Zellen des Immunsystems gebundener Antikörper) und die verminderte
Aktivität von Suppressorzellen
(sie unterdrücken die übertriebene Immunantwort). Ein Allergen
kann bei solch einem Überschuss an Antikörpern bzw. bei dem
Fehlen der hemmenden Steuerung des Immunsystems leicht eine Allergie auslösen.
Zu den nicht genetischen Faktoren, die für die Auslösung einer Allergie verantwortlich sind, gehören die intensive Allergenexposition (erzwungene Allergie), wie sie beispielsweise bei Arbeitern in Baumwollspinnereien gegen Baumwollstaub (Byssinose) auftreten kann, und die erhöhte Durchlässigkeit der Haut- oder Schleimhautbarriere, die durch Infektionen oder Chemikalien hervorgerufen worden sein kann.
Auch die Menge an Fremdstoffen, mit denen das Immunsystem konfrontiert wird, hat einen Einfluss auf die Bildung von Allergien. Selbst psychische Faktoren kommen hier infrage. Interessanterweise verringern im Kindesalter durchgestandene Infekte das Risiko, an einer Allergie zu erkranken. Im Medizinerjargon hat sich hierfür der Begriff "Schmuddelkinder-Hypothese" eingebürgert.
Der Erstkontakt mit dem Allergen zeigt meist keine direkten Folgen. Auf
ihn folgt eine Sensibilisierungsphase, die mindestens fünf Tage und
bis zu mehreren Jahren dauert. Nach der Sensibilisierung
führt jeder weitere Kontakt mit dem Allergen zu einer allergischen
Reaktion.
Typen der allergischen Reaktion
Die allergischen Reaktionen wurden 1963 von COOMBS und GELL in vier Typen
eingeteilt:
Typ I (Soforttyp, anaphylaktischer Typ): Die häufigste und die typische Form der allergischen Reaktion ist die Typ I-Reaktion. Sie wird durch zellständige (an Mastzellen gebundene) Immunglobulin E-Antikörper ausgelöst, die bei Kontakt mit einem Allergen zur Freisetzung von Mediatoren (Stoffe, die physiologische Reaktionen auslösen) aus der Mastzelle führen. Diese Mediatoren sind dann für die eigentliche Reaktion des Körpers verantwortlich. Zu ihnen gehören vor allem das Histamin, aber auch Leukotriene, Prostaglandine und Thromboxan.
Dieser Reaktionstyp kann mit Antihistaminika medikamentös behandelt werden. Die allergische Reaktion setzt innerhalb von Sekunden bis Minuten nach dem Kontakt mit dem Allergen ein und betrifft entweder den ganzen Körper oder nur einzelne Organe. Falls der ganze Körper betroffen ist (akute allergische Allgemeinreaktion, Anaphylaxie), kommt es zu Juckreiz, Schwellungen der Haut und der Schleimhaut, Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), zu Gefäßerweiterungen und dadurch zu Blutdruckabfall und zur Verengung der Bronchien. Im Extremfall kommt es zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock mit starkem Blutdruckabfall, Hautreaktionen und Atemnot. In diesem Fall sollte der Betroffene auf den Rücken gelegt und seine Beine sollten höher gelagert werden. Danach muss ein Notarzt verständigt werden. Wenn nur einzelne Organe betroffen sind, äußert sich die allergische Reaktion z. B. als Heuschnupfen, Bronchialasthma, allergische Bindehautentzündung oder in Form von Quaddeln.
Typ II (zytotoxischer Typ): Dieser Typ der
allergischen Reaktion wird durch die Immunglobuline M und G vermittelt,
die sich gegen ein Antigen auf einer Zelloberfläche richten. Diese
Antigen tragenden Zellen werden daraufhin vom Komplementsystem (sehr komplexe
Abfolge von Reaktionen der Immunabwehr) vernichtet. Dieser ziemlich seltene
Typ äußert sich beispielsweise als hämolytische Anämie
(Verminderung der Blutkörperchen). Die allergische Reaktion setzt
6 bis 12 Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen ein.
Typ III (Immunkomplextyp, Arthus-Typ): Die
allergische Reaktion läuft bei diesem Typ ebenfalls zeitverzögert
ab; zwischen dem Kontakt mit dem Allergen und dem Ausbruch der allergischen
Reaktion vergehen Stunden bis hin zu 2 Tagen. Auslöser ist hier das
Immunglobulin G, das Antikörper-Antigen-Komplexe bildet, die im Blut
transportiert werden, ins Gewebe eindringen, und dieses mithilfe des Komplementsystems
schädigen. Zu diesem Typus gehören die Vogelzüchter- und
die Farmerlunge (allergische Alveolitis) und einige Medikamentenallergien.
Typ IV (Spättyp, verzögerter Typ): Dieser recht häufige Typ der allergischen Reaktion wird von sensibilisierten T-Lymphozyten 1 bis 3 Tage nach dem Kontakt mit dem Allergen ausgelöst. Die T-Lymphozyten setzen hierbei Zytokine als Botenstoffe frei, die ihrerseits Makrophagen (Fresszellen) anlocken, welche dann eine Entzündungsreaktion auslösen. Zu diesem Typus gehören die Kontaktallergien der Haut, die Arzneimittelexantheme (Hautrötungen durch eine Arzneimittelallergie, z. B. gegen Penicillin) und die Transplantationsabstoßungen.
Die Symptome allergischer Erkrankungen
Die allergischen Reaktionen treten vor allem dort auf, wo der Körper
mit dem Allergen in Berührung kommt: bei einer Pollenallergie beispielsweise
in der Nase, an den Augen und in den Atemwegen. Wenn aber ein Allergen
ins Blut gelangt, so kann es im ganzen Körper Reaktionen hervorrufen.
Hautallergien manifestieren sich in drei Krankheitsbildern: hauptsächlich in Ekzemen, daneben aber auch noch als Kontaktdermatitis und als Nesselsucht (Urtikaria). Ekzeme äußern sich als Hautausschlag oder durch Schuppenbildung vor allem an der Hand, an Hals und Gesicht und in den Arm- und Kniebeugen. Zu ihnen zählt auch die Neurodermitis, bei der neben dem Allergen auch psychische Faktoren eine Rolle spielen. Der direkte Kontakt mit dem Allergen führt zur Kontaktdermatitis (meistens durch vernickelte Schmuckgegenstände ausgelöst). Die Nesselsucht zeigt sich in juckenden rötlichen Quaddeln, entweder lokal begrenzt oder am ganzen Körper. Sie wird durch bestimmte Nahrungsmittel, Medikamente, aber auch durch große Hitze oder Kälte ausgelöst.
Bei der allergischen Bindehautentzündung (Konjunktivitis) schwillt die Bindehaut der Augen an, juckt gelegentlich und ist gerötet. Sie wird durch Nahrungsmittel, Blütenpollen und Augenkosmetika hervorgerufen.
Der Heuschnupfen ist das häufigste und bekannteste Symptom einer allergischen Erkrankung. Die Nase läuft ständig oder ist verstopft und der Patient muss andauernd niesen. Augen und Ohren können manchmal auch betroffen sein. Auslöser sind Pflanzenpollen und Pilzsporen.
Bei ca. 20 % der Patienten hat auch Asthma eine allergische Ursache. Das Asthma äußert sich durch heftigen Reizhusten und schwere Atemnot. Als Auslöser kommen Pollen, Hausstaub, Tierhaare, Medikamente und Chemikalien in Betracht.
Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall sind die typischen (aber nicht die einzigen) Symptome einer Lebensmittelallergie.
Migräne kann ebenfalls von Nahrungsmitteln ausgelöst werden; infrage kommen Rotwein, Schokolade, Käse und Fleisch- oder Hefeextrakt.
Das heftigste und gefährlichste Symptom einer allergischen Reaktion
ist der anaphylaktische Schock. Dabei
kommt es zu einer starken Schwellung der Atemwege und zu extremem Blutdruckabfall.
Als Gegenmittel dient intravenös gespritztes Adrenalin. Diese Reaktion
wird hauptsächlich durch Insektenstiche oder durch Medikamente hervorgerufen.
Die verschiedenen Arten der Allergien
Pollenallergie:
Diese Allergie wird von den Blütenpollen windbestäubter Pflanzen
ausgelöst. Sie äußert sich durch Heuschnupfen und allergische
Bindehautentzündung. Bei 30 bis 40 % aller Fälle entwickelt
sich aus dem Heuschnupfen ein Pollen- oder Heuasthma. Dieser Vorgang wird
als Etagenwechsel bezeichnet. Die Pollenallergie tritt in der Zeit auf,
in der die Pflanzen, gegen die die Allergie besteht, blühen. In einem
Pollenflugkalender kann man diese Zeiten
nachschlagen. In Mitteleuropa sind die häufigsten Allergene im Frühjahr
die Birken-, Erlen-, und Haselpollen, von Mai bis Juni die Pollen von
Gräsern und danach die Pollen von Kräutern. Ein Urlaub am Meer
in der fraglichen Zeit hilft, die Auswirkungen der Allergie zu vermeiden.
Auf dem Land sind die höchsten Pollenkonzentrationen tagsüber
messbar, in den Städten erst gegen Abend. Bei Wind ist die Pollenbelastung
besonders hoch, und Pollen von weit entfernten Pflanzen (bis zu 100 km)
können unerwartet auftreten.
Pollenallergiker sollten also den Aufenthalt im Freien meiden, bei Wind die Fenster schließen, die getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen, abends die Haare waschen und die Wäsche nicht im Freien trocknen, da sie dort mit Pollen belastet wird. Honig und Kräutertees können ebenfalls Pollen enthalten, die eine allergische Reaktion auslösen.
Schimmelpilzallergie:
Die Auslöser dieser Allergie sind Pilzsporen, die zu einem dem Heuschnupfen
ähnlichen allergischen Schnupfen und zu allergischem Bronchialasthma
führen. Schimmelpilze gedeihen besonders gut in einer feuchten und
warmen Umgebung. Ihre Sporen sind sowohl im Freien (Cladosporium- und
Alterna-Arten) als auch im Haus (Aspergillus-, Penicillium-, Pullularia-
und Muco-Arten) anwesend. Besonders häufig sind Stockflecken -
dunkle Pilzrasen in feuchter Umgebung wie beispielsweise in den Fließenfugen
im Bad. Pilzsporen sind in großer Zahl in Gartenerde und im Kompostmülleimer
enthalten. Eine weitere Quelle sind alte Luftbefeuchter. Gegen Schimmelpilze
in der Wohnung hilft häufiges Lüften und der Verzicht auf Wäscheständer
mit feuchter Wäsche und auf Luftbefeuchter.
Hausstauballergie, Hausstaubmilbenallergie: Jeder Mensch stößt pro Tag ca. 1,5 Gramm Hautschuppen und Haare ab. Davon ernähren sich die 0,1 bis 0,5 mm großen Hausstaubmilben (Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae), auf deren Exkremente viele Menschen allergisch reagieren. Zu den Symptomen gehören allergischer Schnupfen, allergisches Bronchialasthma, allergische Bindehautentzündung und Hautreaktionen (Neurodermitis). Die Hausstaubmilbe ist auf hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme angewiesen. Bevorzugte Aufenthaltsorte sind textile Einrichtungsgegenstände, wie Teppiche, Kissen, Wolldecken, Vorhänge und ganz besonders Bettbezüge und Matratzen.
Die Milben lassen sich mit dem Acarex®-Test
nachweisen. Bei einer Hausstauballergie empfiehlt es sich, die Luftfeuchtigkeit
in den Schlafräumen auf unter 50 % (häufiges Lüften) und
die Temperatur auf unter 20 °C zu halten. Ein milbenfreies Bett erreicht
man durch milbendichte Bezüge für Matratzen, Kissen und Bettdecken.
Auf einem Holz- oder Steinfußboden, der feucht gewischt wird, haben
Hausstaubmilben keine
Chance. Allergiker sollten das Staubsaugen und Staubwischen jemand anderem
überlassen und möglichst auf Staubfänger (Teppiche, Trockenblumen,
Plüschtiere etc.) im Schlafzimmer verzichten. Möbel aus Leder
oder Holz sind Polstermöbeln vorzuziehen. Befallene Polstermöbel
können mit milbentötenden Präparaten, die meist Benzylbenzoat
und/oder Tanninsäure enthalten, behandelt werden.
Tierhaar- und Federallergie: Diese
Allergie kann durch alle Haare und Federn tragenden Tiere ausgelöst
werden. Besonders häufig sind Allergien gegen Katzen- und Pferdehaare.
Die Inhalationsallergie äußert sich durch allergischen Schnupfen
und Bronchialasthma. Als Quelle der Allergene kommen nicht nur lebende
Tiere in Betracht, sondern auch Federbetten, Rosshaarmatratzen oder Schaffelle.
Abhilfe schaffen hier das Weggeben des Haustiers und der Ersatz des Bettzeugs
durch Schaumstoffmatratzen und Polyesterfüllungen.
In einigen Fällen kann auch eine Desensibilisierung (z. B. mithilfe homöopathischer Agenzien) gelingen. Auch unterscheiden sich beispielsweise die Katzenrassen hinsichtlich ihrer Allergenität für den Menschen, denn maßgeblich für die allergische Reaktion ist ein im Katzenspeichel vorhandenes Enzym, das genetischer Variabilität unterworfen ist.
Insektengiftallergie: Sie wird hauptsächlich durch die Stiche von Bienen und Wespen ausgelöst und zeigt ganz unterschiedliche Symptome, die von einer lokalen Hautreaktion an der Stichstelle über Nesselsucht oder einen Asthmaanfall bis hin zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock reichen können. Betroffene Patienten sollten im Freien immer ein Anaphylaxie-Besteck (Fertigspritze mit Adrenalin) mit sich führen und nach einem Stich auch benutzen.
Lebensmittelallergie (klinische Bezeichnung: Nahrungsmittelallergie): Lebensmittelallergien sind zum Großteil Allergien vom Typ I (Soforttyp). Daneben gibt es aber auch verzögerte Reaktionen des Typ III (Immunkomplextyp). Sie können ganz unterschiedliche Beschwerden hervorrufen. Die allergische Reaktion kann durch bloßen Hautkontakt oder sogar nur durch das Einatmen der Kochdünste ausgelöst werden. Wenn das Nahrungsmittel die Zunge oder den Gaumen berührt, kommt es dort häufig zu einem Brennen. Die Symptome der Sofortreaktion sind sehr vielfältig und reichen vom Heuschnupfen über Kopfschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Nesselsucht und Bronchialasthma bis hin zum anaphylaktischen Schock. Die verzögerte Reaktion führt zu Verdauungsstörungen, chronischen Durchfällen und körperlichen Entwicklungsstörungen bei Kindern. Bei Säuglingen und Kleinkindern kann es darüber hinaus zu Ekzemen kommen.
Besonders häufige pflanzliche Auslöser allergischer Reaktionen sind Erd- und Haselnüsse, Sellerie und einige Gewürze sowie bestimmte Ölsaaten. Tierische Lebensmittel, die zu Allergien führen, sind vor allem Fisch, Hühnerei, Kuhmilch und Crustaceen. Typisch für Lebensmittelallergien sind die Kreuzallergien. Allergiker, die unter einer Pollenallergie leiden, sind oft gegen Nahrungsmittel allergisch, die ähnliche Proteine besitzen. Im Fall von Birkenpollen sind dies Haselnüsse, Äpfel, Pfirsiche, Kiwis, Kirschen, Karotten, Anis und Curry. Gräserpollen führen zu Kreuzallergien mit Erdnüssen, Soja, Melonen und Tomaten. Eine Beifußpollenallergie ist oft mit einer Allergie gegen Sellerie, Karotten, Kamille, Kümmel, Beifuß (als Gewürz), Anis, Paprika, Pfefferminze und Curry verbunden. Säuglinge und Kleinkinder leiden öfter unter Lebensmittelallergien als Erwachsene. Besonders häufig sind Allergien gegen Kuhmilch und Hühnereier, die sich aber bis zum Schulalter meistens verlieren.
Therapie von Allergien
Allergien können in manchen Fällen durch Hyposensibilisierung
zum Abklingen gebracht werden. Dies gelingt allerdings nur bei Patienten
mit kurzer Krankheitsdauer, die gegen einen Stoff oder nur wenige Stoffe
allergisch sind. Winzige Dosen des Allergens werden dem Patienten hierbei
wiederholt subkutan (unter die Haut) in den Arm injiziert. Bei Verträglichkeit
wird die Dosis schrittweise erhöht. Die heftige allergische Reaktion
auf die Substanz kann so verringert oder ganz abgeschafft werden. Der
Prozess der Hyposensibilisierung dauert drei bis fünf Jahre, und
ein Erfolg kann nicht garantiert werden.
Ansonsten ist die wichtigste Maßnahme das Meiden des Allergens
(Allergenkarenz).
Die allergischen Symptome können mit verschiedenen Medikamenten behandelt
werden. Antihistaminika unterdrücken
die entzündlichen Wirkungen des Histamins und können als Tabletten,
Nasenspray und Augentropfen verabreicht werden. Allerdings machen diese
Medikamente, die vor allem bei Heuschnupfen und Nesselsucht eingesetzt
werden, auch müde. Bei schweren allergischen Reaktionen kommen Corticoide
wie beispielsweise Cortison als entzündungshemmende Mittel in Betracht.
Wegen der starken Nebenwirkungen sind sie für eine längere Behandlung
nicht empfehlenswert. Allergisches Asthma wird analog zum nicht allergischen
Asthma mit Corticoiden (Spray) und
Bronchodilatatoren behandelt. Bei extremen
allergischen Reaktionen werden Antihistaminika und Glucocorticoide intravenös
gespritzt, beim anaphylaktischen Schock Adrenalin.