Biologie Abitur
Geschichte der Verhaltensbiologie
Höhlenmalerei
Das Interesse an der Natur und den Tieren war für den Frühzeitmenschen von lebenswichtiger Bedeutung. Die Menschen beobachteten das Verhalten der Tiere, die für sie Feinde oder Beute waren, und nutzten die beobachteten Verhaltensweisen aus, um sich besser zu schützen, oder aber leichter an Nahrung zu gelangen. Frühe Höhlenmalereien zeigen oft Tiere und Jagdszenen. Die ältesten bis heute bekannten Höhlenmalereien sind die Malereien von Vallon-Pont d'Arc /Südfrankreich. Sie sind ca. 31 000 Jahre alt.
Die Menschen wussten aufgrund ihrer genauen Beobachtungen wann und wo die Tiere ihre Futter- oder Trinkplätze aufsuchten, wann sie aktiv waren oder schliefen, ob sie im Rudel oder als Einzelgänger lebten und zu welchen Jahreszeiten sie an bestimmten Plätzen zu finden waren. Auch kannten sie die Feinde und Beutetiere der einzelnen Tierarten und nutzen diese Kenntnis z. B. indem sie ihre Beutetiere als Attrappen nachbauten, um sie anzulocken.
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