
in der Atmosphäre auf die Zukunft der Biosphäre auswirken wird.
Eines jedoch haben die global-ökologischen Forschungen ergeben: Innerhalb
der Biosphäre gibt es eine Vielzahl von Rückkopplungs- und Regelungsprozessen,
die für die relative Konstanz des Lebensmilieus verantwortlich sind.
Dies hat den britischen Mediziner und Geochemiker JAMES
LOVELOCK (geb. 1919) 1972 dazu veranlasst, dem Bioplaneten Erde, inklusive
aller darauf lebender und nicht lebender Materie, insgesamt die Qualitäten
eines eigenständigen Lebewesens zuzuschreiben (Gaia-Hypothese).Gaia-Hypothese
Phythoplankton setzt Dimethylsulfid frei, das die Wolkenbildung fördert.
Dadurch wird die Sonneneinstrahlung vermindert, was wiederum die Phythoplanktonmenge
beeinflusst. Die Dimethylsulfidbildung geht zurück, es bilden sich
weniger Wolken, die Phythoplanktonaktivität steigt. Die Beobachtung
dieses Rückkopplungsprozesses war für J. LOVELOCK eine Schlüsselerfahrung
für die Entwicklung seiner Gaia-Hypothese.