übertragen werden und so zusammen mit den Protonen aus der Fotolyse
des Wassers die Bildung von
(Reduktionsmittel) bewirken. Der Akzeptor
wird dabei reduziert, indem er die Wasserstoff-Ionen aus der Fotolyse aufnimmt.
Im Molekül hinterlassen diese Elektronen somit ein "Loch".
Dieses Loch kann von anderen freien Elektronen im Fotosystem II wieder aufgefüllt
werden (nichtzyklischer Elektronentransport).Die andere Möglichkeit ist, dass die Elektronen über Ferredoxin,
den Cytochrom-Komplex und Plastocyanin an das Reaktionszentrum P 700 wieder
zurückkehren und so die entstandene Elektronenlücke selbst wieder
auffüllen. Dieser Weg, bei dem die Elektronen wieder an ihren
Ursprungsort zurückkehren, wird als zyklischer
Elektronentransport beschrieben. Da bei dieser Reaktion nur das
Fotosystem I beteiligt ist, findet in dem Zusammenhang keine Fotolyse
des Wassers und weder eine Sauerstoffbildung noch NADPH + H+-Bildung statt. Das einzige Produkt, das entsteht, ist Adenosintriphosphat
(ATP) aus ADP + Phosphat.
Diese Form der ATP-Bildung
wird auch als zyklische Fotophosphorylierung
bezeichnet, weil mithilfe von Licht/Photonen ADP zu ATP phosphoryliert
wird.
Der Calvin-Zyklus verbraucht mehr ATP als NADPH + H+, im nichtzyklischen Prozess
werden jedoch gleiche Mengen an beidem gebildet, sodass ein ATP-Defizit
entsteht, das durch den zyklischen Prozess ausgeglichen wird. Diese zusätzliche
ATP-Bildung wird vermutlich durch eine genügend hohe NADPH + H+-Konzentration im Chloroplasten angeregt.