
Ein Feuer kann entstehen, wenn folgende drei Bedingungen erfüllt sind:
Im Falle eines Brandes ist sofort die Feuerwehr unter der Notfallnummer
112 zu rufen und die Sicherheit der
Personen zu gewährleisten.
Zum Löschen des Brandes sollte man versuchen mindestens eine der
oben genannten Bedingungen nicht mehr zu gewährleisten. Schnelles
Handeln verhindert oft größere Schäden und eine Ausbreitung
des Brandes. Daher sind in öffentlichen Einrichtungen und auch in
der Schule Feuerlöscher an leicht zugänglichen Stellen aufzustellen
und durch gut sichtbare Hinweisschilder zu kennzeichnen.
Als Feuerlöscher
bezeichnet man entsprechende Geräte mit einem maximalen Gewicht von
20 kg und für das Löschen von Kleinbränden und Entstehungsbränden
geeignet sind. Sie enthalten Löschmittel, die bei Inbetriebnahme
durch Druck auf den Brandherd gebracht werden. In den Feuerlöschern
sind unterschiedliche Löschmittel enthalten, die jeweils zum Löschen
bestimmter Brände geeignet sind.
Löschmittel Wasser
bzw. Schaum: Das Löschmittel Wasser ist geeignet für
Brände von Holz, Kohle Papier, Textilien usw (Brandklasse A). Durch
das Wasser wird die Temperatur unter die Entzündungstemperatur der
brennbaren Stoffe herabgesetzt. In gewisser Weise erfolgt auch ein Luftabschluss.
Wird dem Wasser noch ein Schaumbildner hinzugesetzt, bildet sich Schaum
als Löschmittel, der die Luftzufuhr besser verhindert als reines
Wasser. Mit Schaumlöscher können neben den benannten Bränden
auch Brände der Bandklasse B ( Wachsbrände und Benzinbrände)
bekämpft werden
Löschmittel Kohlenstoffdioxid:
Es ist geeignet für Benzin- und Wachsbrände, Brände von
Kunststoffen (Brandklasse B). Die Löschwirkung tritt ein, weil Kohlenstoffdioxid
den Brandherd von der Luft bzw. dem Sauerstoff abschließt und selbst
nicht brennbar ist.
Löschmittel Pulver: Bei diesen
Löschmitteln handelt es sich um verschiedene Chemikalien, meistens
um pulverförmige Salze wie Kalium- oder Natriumhydrogencarbonat,
die im Gemisch mit anderen Stoffen vorliegen. In den meisten Handfeuerlöschern
ist sogenanntes ABC-Pulver enthalten. Das bedeutet, dass diese Löschmittel
zum Löschen von Bränden der Brandklasse A (Holz, Kohle, Kohle,
Papier, Textilien), Brandklasse B (u. a. Wachs, Benzin, Teer, Alkohol)
und Brandklasse C (Gase, wie Ethin, Wasserstoff und Erdgas) zum Einsatz
kommen können.
Spezielle Pulverlöscher sind zum Löschen von Metallbränden
(z. B. Magnesium - Brandklasse D) geeignet.
Funktionsprinzip eines Feuerlöschers
Jeder Feuerlöscher ist mit einer Betriebsleitung versehen, mit deren
Hilfe eine Bedienung des Gerätes einfach ist.
Mithilfe dieser Löschmittelpistole kann das Löschmittel gezielt
auf den Brandherd gelenkt werden. Dabei ist zu beachten, dass man mit
der Wind- oder Zugrichtung löscht, weil man sich selbst ansonsten
durch den Rauch gefährdet und eine Rauchvergiftung riskiert. Zudem
sollte der Brand von unten nach oben bzw. von vorn nach hinten gelöscht
werden.