Chemie Abitur
Glas-Recycling
Gläser, die keine Pfandgläser sind, gehören in die entsprechenden  die Altglascontainer.Sichtbare Folgen von Fehlern beim Altglassammeln: Die neuen Glasflaschen enthalten Fremdkörper und können nicht verwendet werden.Neu hergestelltes Glas
Chemisch gesehen ist das Hohlglas, aus dem die Bier-, Sprudel- oder Milchflasche besteht ebenso ein Normalglas (Kalk-Natron-Glas) wie das Fenster- oder Spiegelglas.
Bei der Herstellung von Glas ist neben dem Rohstoffbedarf auch ein erheblicher Energieaufwand erforderlich (Sintern und Schmelzen). Prinzipiell kann man einmal gewonnene Gläser beliebig oft wieder einschmelzen. Dies erfordert erheblich geringeren Energieaufwand und keinerlei neuen Rohstoffeinsatz.
Etwa 72 % der benötigten Energie zur Herstellung von Glasprodukten entfallen auf den Schmelzprozess.
Glasscherben schmelzen bei niedrigeren Temperaturen als die zur Glasherstellung erforderlichen Rohstoffe. Je Prozentpunkt Scherbenzugabe verringert sich der Energiebedarf um ca. 0,2 bis 0,5 %. Scherben werden meist bis zu einem Anteil von 31 %. eingesetzt. 1 t Glasscherben ersetzen etwa 1,2 t Rohstoffe.
Glasrecycling spart also Energie und Rohstoffe.
Im Haushaltsbereich beträgt die Recyclingquote von Glasverpackungen rund 80%. Das sind etwa 2,5 Millionen Tonnen Behälter-Altglas. In Europa beträgt die Recyclingquote an Altglas etwas mehr als 60 % (Bild 1).
Die Produktion an Flachglas in Deutschland beträgt etwa 1,5 Millionen Tonnen, hierbei ist die Recyclingmenge mit geschätzten 300 000 Tonnen aber geringer.

Es gibt aber beim Glas-Recycling auch Probleme, die hauptsächlich durch falsches Glassammeln verursacht werden:

Der Glaskreislauf (Glas-Recycling, Bild 3)

Am Ende steht wieder eine Glasschmelze, aus der entweder neue Flaschen oder Flachglas produziert werden können (Bild 4).

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