
Die Stoffmenge gibt an, wie viele Teilchen eines Stoffs in einer Stoffprobe oder Stoffportion vorliegen.
| Formelzeichen: |
n |
| Einheit: | ein Mol (1 mol) |
Die Einheit der Stoffmenge ist seit 1971 eine Basiseinheit des Internationalen
Einheitensystems (SI). Dort ist festgelegt:
Das Mol ist die Stoffmenge eines Systems,
dass aus ebensoviel Einzelteilchen besteht, wie Atome in 0,012 Kilogramm
des Kohlenstoffnuklids
C-12 enthalten sind.
Ein Mol bedeutet eine Anzahl von
Teilchen.
In einem Mol eines beliebigen Stoffs sind also etwa
Teilchen enthalten.
Die Zahl ist identisch mit der AVOGADRO-Konstante.
Bei Benutzung des Mol müssen die
Einzelteilchen spezifiziert sein. Es können z. B.Atome,
Moleküle oder Ionen
sein.
Die Stoffmenge wird vor allem in der Chemie genutzt.
Die Teilchenanzahl in einer Stoffportion ist um so größer, je größer die Stoffmenge des Stoffes ist. Der Quotient aus Teilchenanzahl und Stoffmenge ist konstant und entspricht der AVOGADRO-Konstanten.
Zwischen der Teilchenanzahl N und der Stoffmenge n gelten folgende Zusammenhänge, die auch für Berechnungen genutzt werden können:
N ~ n oder 
oder
oder

oder 
Dabei bedeuten:
| m | Masse |
| M | molare Masse |
| V | Volumen |
![]() |
molares Volumen |
| N | Teilchenanzahl eines Systems |
![]() |
Avogadro-Konstante |
Die Stoffmenge ist die zentrale Größe für stöchiometrische Berechnungen. Das Stoffmengenverhältnis, in dem die Reaktanten umgesetzt werden, wird durch die Stöchiometriezahlen in der Reaktionsgleichnung angegeben.
Aus der Masse eines reinen Stoffs kann mithilfe der tabellierten molaren Masse die Stoffmenge einfach berechnet werden. Bei Gasen ermittelt man die Stoffmenge dagegen aus dem leichter messbaren Gasvolumen und dem molaren Volumen idealer Gase (Vm = 22,4 l/mol).