



und
?Die Wasserstoffbindungen im Glucosemolekül sind energiereich. Da
Glucose und andere Nährstoffmoleküle viele H-Atome besitzen,
gehören sie zu den energiereichen Stoffen.
In der Glykolyse werden die
reaktionsträgeren Glucosemoleküle durch Anlagerung von Phosphat
zunächst reaktionsfreudiger gemacht (Phosphorylierung).
Außerdem wird die
in 2
gespalten.
Bei einer dieser Reaktionen geben Wasserstoffatome ihre Elektronen ab.
Es entstehen Protonen
:
.
Bevor die Elektronen in der Atmungskette auf den Sauerstoff übertragen
werden, nimmt das C
oenzym
sie
auf:
.
Es entsteht NADH, die übrigen Protonen werden an die Umgebung abgegeben.
Die Energie befindet sich nun im NADH-Molekül, das als Reduktionsäquivalent
bezeichnet wird.
Im Citratzyklus werden schrittweise
die Kohlenstoff- und Sauerstoffatome als
abgegeben und aus der Zelle heraus transportiert. Weitere H-Atome übertragen
ihre Elektronen wieder auf das
.
Der Citratzyklus ist die Drehscheibe des Stoffwechsels. Aus ihm geht eine
(Oxalacetat)
hervor, die dann mit der
(Azetyl-CoA) reagiert. Diese
(Citrat) wird wieder zu einer
abgebaut, indem
abgespalten wird und Elektronen aus dem Wasserstoff an
und FAD übertragen werden.
Im letzten Teil der Zellatmung, der Atmungskette,
beginnt der Verbrauch des Sauerstoffs. Das Reduktionsäquivalent NADH
gibt seine Elektronen ab und wird wieder zu
:
.
Die Elektronen werden in der Elektronentransportkette energetisch "bergab" transportiert. Dabei wird Energie frei, die zum Transport von Protonen aus der Matrix in den Intermembranraum dient. Diese Protonen strömen dann mit dem Konzentrationsgefälle durch die ATP-Synthase-Komplexe. Die freiwerdende Energie wird in ATP gebunden:

Schließlich werden die Elektronen auf den Sauerstoff übertragen,
sodass Oxidionen entstehen, die mit den Protonen
zu
Wasser reagieren:
.
So entstehen aus einem Molekül Glucose 38 Moleküle ATP.
ist das Coenzym von Dehydrogenase. Sein chemischer Name ist Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid.
Dieses Molekül arbeitet als Elektronenschaukel. Es nimmt die Elektronen
auf und wird zu NADH reduziert. In der Atmungskette gibt es die Elektronen
wieder ab und steht dann als oxidierte Form
dem Prozess wieder zur Verfügung.