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abgestorbene Biomasse
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| Umwandlung |
geologisch
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chemisch und biologisch
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biologisch
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| Vorgang | Inkohlung | Humifizierung | Mineralisierung |
| Entstehung von | fossilen Brennstoffen | Huminstoffen | Mineralstoffen![]() |
Zusammensetzung
Die Böden in Mitteleuropa bestehen zu etwa 50 % aus festen Bestandteilen
und 50 % aus Poren. Diese sind jeweils etwa zur Hälfte mit Bodenwasser
und Bodenluft gefüllt. Im Bodenwasser sind Nährstoffe und organische
Substanzen gelöst.
Bei den festen Bestandteilen nehmen 40-47 % die mineralischen Anteile
ein, 3-10 % sind organische Substanzen. Torfböden können mehr
als 25 % organische Substanz enthalten (Bild 2).
Mineralische Bestandteile
Die mineralischen
Bestandteile des Bodens sind hauptsächlich Silicate.
Unter diesen sind die Tonmineralien besonders wichtig. Weiterhin gehören
zum mineralischen Teil des Bodens die anorganischen Pflanzennährstoffe,
vor allem die Kationen Ca2+, Mg2+ und K+,
sowie Nitrat und Phosphat. Die Kationen sind teilweise an die Tonmineralien
gebunden.
Die Tonmineralien sind schichtförmig
aufgebaute quellfähige Aluminiumsilikate, die Wassermoleküle
in ihrer Struktur enthalten und die Nährstoff-Kationen binden können.
Die wichtigsten Tonmineralien sind der Kaolinit
und der Montmorillonit 
Kommt es im Gitter des Montmorillonits zum Austausch von Aluminium-Ionen
durch Magnesium-Ionen, werden andere Nährstoff-Kationen zum Ladungsausgleich
zwischen die Schichten eingelagert.
Zwischen die Schichten der Tonmineralien können aber nicht nur Nährstoff-Kationen
sondern auch organische Verbindungen wie Biozide wie Insektizide, Pestizide
oder Herbizide eingelagert werden.
Organische Substanzen
Die im Boden enthaltene abgestorbene pflanzliche und tierische Biomasse
wird als Humus bezeichnet. Humus besteht
aus hochmolekularen Huminstoffen verschiedener Zusammensetzung, die durch
chemische und biochemische Prozesse ständig auf-, ab- und umgebaut
werden. Letztendlich werden sie durch Mikroorganismen mittels Luftsauerstoff
zu Kohlenstoffdioxid, Wasser und Nitrat abgebaut, d. h. mineralisiert.
Huminstoffe besitzen eine
große Oberfläche und haben in ihrer Struktur viele polare funktionelle
Gruppen. Dadurch sind sie in der Lage, Wasser und Kationen,
als Nährstoffe zu binden. Es können andererseits aber auch Schwermetalle
gebunden werden.
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Wichtige funktionelle Gruppen der Huminstoffe
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| Carboxy-Gruppe | -COOH |
| Carbonyl-Gruppe | -CO- |
| Hydroxy-Gruppe | -OH |
| Amino-Gruppe | ![]() |
| Imino-Gruppe | -NH- |
Huminstoffe sind gelb bis schwarz gefärbt und teilweise wasserlöslich.
Die dunkle Farbe des Wassers z. B. in Moorgebieten wird von gelösten
Huminstoffen verursacht.
Huminstoffe sind die wichtigste natürliche Quelle für die Stickstoffversorgung
der Pflanzen. Ferner regulieren sie den Kationenaustausch des Wasser-
und Nährstoffhaushaltes des Bodens.
Huminstoffe und Tonmineralien sind über chemische Bindungen zum
sogenannten "Ton-Humus-Komplex"
miteinander verbunden, wobei die Huminstoffe für die Bindung von
Nährstoffen eine größere Wirksamkeit haben als die Tonmineralien.
Die wichtigsten Pflanzennährstoffe sind die Kationen
sowie Nitrat und Phosphat.
In Mitteleuropa enthalten Ackerböden meist 1-2 % Huminstoffe, die
sogenannten Schwarzerdeböden bis zu 7 % und Weideboden bis 10 % Humus.
Da Humus letztlich mineralisiert wird, und Pflanzen während des
Wachstums Nährstoffe verbrauchen, muss man landwirtschaftlich genutzten
Böden diese Stoffe immer wieder durch Düngung zuführen.
Bodenbelastung
Belastungen des Bodens erfolgen hauptsächlich durch den sauren Regen
(Bild 3), Schwermetalle, Düngemittel und Biozide. Diese Schadstoffeinträge
in den Boden können in mehrfacher Weise wirken.
Mögliche negative Wirkungen von Bodenbelastungen können sein: