







Der Schriftsteller CHRISTOPH MARTIN WIELAND (Bild 1) war der bedeutendste Prosadichter und Lyriker der deutschen Aufklärung des Rokoko. Neben FRIEDRICH GOTTLIEB KLOPSTOCK und GOTTHOLD EPHRAIM LESSING zählt er zu den Wegbereitern der deutschen Klassik. Er begründete den modernen deutschen Bildungsroman und wurde durch umfangreiche Übersetzungsarbeiten bekannt. WIELAND bildete durch seine (deutsche) Sprache und durch seinen Stil einen gewichtigen Gegenpol zur Sympathie des Rokoko-Bürgertums für die französische Sprache und Kultur.
Lebensgeschichte
Die Lebensgeschichte von CHRISTOPH MARTIN WIELAND ist vor allem durch seine vielen Begegnungen
mit berühmten Zeitgenossen charakterisiert. WIELAND wurde am 05.09.1733
im schwäbischen Oberholzheim bei Biberach als Sohn des pietistischen
Landpfarrers MATTHÄUS WIELAND geboren (Pietismus = evangelische kirchliche
Reformbewegung). Die Versetzung des Vaters führte zwei Jahre später
zum Umzug der Familie nach Biberach.
Nachdem er von seinem vierten Lebensjahr an vom Vater unterrichtet worden
war, erhielt WIELAND von 1747-1749 eine pietistische Ausbildung an
der Internatsschule Klosterbergen bei Magdeburg. Schon im Alter von acht
Jahren war er in der Lage, lateinische Klassiker wie HORAZ, OVID und CICERO
fließend übersetzen zu können; vier Jahre später
schrieb er die ersten eigenen lateinischen Verse. WIELAND hatte bereits
mit 15 Jahren sämtliche römischen klassischen Dichter und Philosophen
im Original gelesen, er kannte das Gesangbuch, den Katechismus und große
Teile der Bibel auswendig. Auch Griechisch und Hebräisch lernte er
früh und konnte so selbst HOMER und PLATO im Original lesen, ebenso
wie Dichter der französischen Aufklärung. Das Studium der klassischen
Versmaße hatte großen Einfluss auf seine späteren eigenen
Dichtungen.
In seinem Vaterhaus traf WIELAND in dieser Zeit auf die Tochter eines
Augsburger Patriziers und bedeutenden Mediziners, SOPHIE VON GUTERMANN,
der späteren berühmten Romanschriftstellerin SOPHIE VON LA ROCHE.
Er verliebte sich in sie und verlobte sich mit SOPHIE, die großen
Einfluss auf sein späteres dichterisches Schaffen haben sollte. Die
Verlobung wurde 1753 wieder gelöst; SOPHIE heiratete den Beamten
LA ROCHE, eine für WIELAND sehr schmerzliche Entscheidung.
Nach dem Besuch der Internatsschule hielt sich WIELAND für einige
Zeit bei seinem Onkel, dem Mediziner und Philosophen Dr. JOHANN WILHELM
BAUMER auf. Dieser sollte ihn auf die Universität vorbereiten. Das
Zusammentreffen mit BAUMER weckte in WIELAND das Interesse für die
Naturwissenschaften und war sicher auch der Grund dafür, dass er
nicht Theologie studieren wollte, wie sein Vater es gewünscht hatte,
sondern 1750-1752 in Tübingen ein Jurastudium aufnahm. In seiner Studienzeit entstanden die frühen dichterischen,
religiös-enthusiastischen Werke.
WIELAND brach das Studium in Tübingen 1752 ab, da er sich in dem
erstarrten Universitätsbetrieb nicht wohl fühlte und hielt sich
bis 1759 als Gast seines väterlichen Freundes JOHANN JACOB BODMERS,
eines schweizerischen Dichters, Historikers und Übersetzers, in Zürich
auf. Durch BODMERS kam er in Berührung mit den Werken von OPITZ,
HOMER und SOKRATES. Insbesondere die dialogorientierten Lehrmethoden im
sokratischen Sinne hatten großen Einfluss auf WIELAND. Als Hauslehrer versuchte er, die besondere didaktische Lehrstrategie des SOKRATES in
seiner eigenen pädagogischen Tätigkeit umzusetzen. Im Juni 1754
zog er in das Haus eines Schwagers von BODMERS, Anfang 1755 in das Haus
eines zukünftigen väterlichen Gönners, des Amtmannes HANS
GEORG GREBEL und unterrichtete dort jeweils vier Schüler. In Zürich
kam WIELAND mit vielen weiteren wichtigen Persönlichkeiten in Kontakt,
so mit dem berühmten Fabeldichter JOHANN LUDWIG MEYER VON KNONAU
und dem Schriftsteller JOHANN GEORG ZIMMERMANN.
1759-1760 nahm WIELAND eine Hauslehrerstelle beim Landvogt VON SINNER
in Bern an. Hier begegnete er seiner zweiten großen Liebe, JULIE
BONDELI, einer der angesehensten Frauen der Berner Gesellschaft. WIELAND
verlobte sich erneut, doch auch diese Verbindung wurde später gelöst,
diesmal in beiderseitigem Einvernehmen.
1760 nahm WIELAND eine Stellung als Kanzleiverwalter in Biberach an, nachdem er in den Magistrat der Stadt gewählt worden
war. Die Stelle war zunächst provisorisch und wurde erst vier Jahre
danach in eine feste Stelle umgewandelt. 1765 heiratete er die Augsburger
Kaufmannstochter DOROTHEA HILLENBRAND, mit der er eine glückliche
Ehe führte und viele Kinder zeugte. 1769 wurde WIELAND in Erfurt Professor für Philosophie und
erhielt den Titel eines Regierungsrates.
Schließlich ließ er sich mit seiner ganzen großen Familie
als Prinzenerzieher in Weimar nieder.
Dorthin war er von der hochgebildeteten Herzoginwitwe ANNA AMALIA nach
der Veröffentlichung seines Erziehungswerkes "Der goldene Spiegel"
berufen worden, um ihre beiden Söhne, insbesondere jedoch den Erbprinzen
ERNST AUGUST, zu unterrichten. Die Weimarer Zeit war besonders geprägt
durch die Begegnungen mit GOETHE, SCHILLER und HERDER. 1797 kaufte WIELAND
das Landgut Oßmannstedt bei Weimar, um sich dort mit seiner Familie
niederzulassen. 1801 starb seine Frau. 1803 wurde das Gut verkauft, noch
kurz zuvor hatte dort u. a. der werdende Dichter und ehemalige preußische
Offizier HEINRICH VON KLEIST in der Mansarde Quartier bezogen. In den
Folgejahren starben viele der Freunde WIELANDs: 1803 HERDER, 1805 SCHILLER,
1807 SOPHIE VON LAROCHE und die Herzogin ANNA AMALIA. 1808 hatte WIELAND
Gelegenheit, mit NAPOLEON zu sprechen, dessen Truppen inzwischen in Weimar
eingezogen waren und der WIELAND als den größten deutschen
Dichter im Sinne der Tradition VOLTAIRES ansah.
WIELAND starb am 20.01.1813 in Weimar am Schlaganfall. Er wurde im Park
von Oßmannstadt auf eigenen Wunsch neben seiner Frau und SOPHIE
BRENTANO bestattet. Am 18.02.1813 hielt GOETHE die bekannte Trauerrede für den großen Dichter: "Zum brüderlichen Andenken
Wielands", in der er sagte: "...er dichtete
als Lebender und lebte dichtend ...".
Literarisches Schaffen
WIELANDs literarisches
Schaffen war vom Umfang her gewaltig. Seine erste bedeutende Schrift
verfasste er 1751 in Tübingen: "Die
Natur der Dinge oder die vollkommenste Welt", ein philosophisches
Lehrgedicht in sechs Büchern. Bis 1752 entstanden weitere Werke,
u. a.: "Lobgesang
auf die Liebe", "Moralische
Briefe" (in Alexandrinern geschrieben), der "Anti-Ovid",
der "Frühling" (in Hexametern verfasste indirekte Huldigung an KLOPSTOCKs "Messias")
und "Moralische
Erzählungen".
In Zürich schrieb WIELAND verschiedene Schriften, die sich gegen
die Leipziger GOTTSCHED'sche Dichterschule richteten, welche französische
Vorbilder hatte (z. B. "Ankündigung
einer Dunciade für die Deutschen", 1755). WIELAND
selbst gehörte wie BODMER (s.o.) der Züricher
Schule an, deren Verehrung den Engländern galt. Weitere Werke
der Züricher Zeit waren "Noah" (Hymne auf die Schönheit des epischen Gedichtes), "Briefe Verstorbener an ihre noch lebenden
Freunde" (angelehnt an die englische Poetin ELISE ROWE)
und das Epos "Die
Prüfung Abrahams".
Der Schmerz um die Ablehnung durch seine große Liebe SOPHIE VON
GUTERMANN (s.o.) schlug sich in einer Reihe folgender Dichtungen nieder.
Dazu gehörten: "Erinnerungen
an eine Freundin" (1754), "Hymnus
auf Gott", "Empfindungen
eines Christen", "Timoklea", "Platonische
Betrachtungen über den Menschen" sowie die Aufsätze "Gesicht des Mirza" und "Gesicht von einer Welt unschuldiger
Menschen".
Großen Einfluss auf WIELAND hatten die Werke von KLOPSTOCK, LESSING
und BARTHOLD HINRICH BROCKES. Insbesondere der neunbändige Gedichtband
des ersten großen deutschen Naturdichters BROCKES, "Irdisches
Vergnügen in Gott", verstärkten die aufklärerischen
Tendenzen WIELANDs und seine Abkehr von einer einseitigen, theologischen
Sicht.
1757 begann WIELAND mit der Arbeit an dem großen Epos „ Cyrus“.
Ziel war die Idealisierung eines großen Herrschers (Friedrich der
Große). Das Werk blieb ein Fragment aus fünf Gesängen,
erstaunt aber durch die realistischen Beschreibungen der Kriegsgräuel.
1758 entstand eines der frühesten deutschen Trauerspiele und zugleich
das erste deutsche Drama: „ Lady Johanna Gray oder der Triumph der Religion“, geschrieben
in fünffüßigen Jamben und mit großem Erfolg in Deutschland
aufgeführt. Unter dem Einfluss von JULIE BONDELI (s.o.) schrieb er
außerdem in Bern das Trauerspiel "Clementine
von Poretta"
Ab 1762 hatte WIELAND Zugang zu der Bibliothek des Grafen STADION, des
ersten Ministers des Kurfürsten von Mainz. Die Bibliothek bot WIELAND
eine Fülle neuer Aufklärungsliteratur. So kam er in Berührung
mit SHAFTESBURY, CONDILLAC, HELVETIUS und VOLTAIREs. WIELAND begann, sich
vom Pietisten zum überzeugten Freidenker zu wandeln. Von CHRÉBILLON
lernte er, seine Dichtungen mit Pikanterie und Leichtigkeit zu würzen
und ihnen trotzdem geistigen Tiefgang zu verleihen. Die Folgewerke WIELANDs
zeigen immer mehr rokoko-typische graziöse Anklänge, so die "Komischen
Erzählungen" (1765), das Gedicht "Nadine" (1762), das Werk „Der
Sieg der Natur über die Schwärmerey oder die Abenteuer des Don
Sylvio von Rosalva“ (1764, Roman, angelehnt an CERVANTES' "Don
Quichote", satirische Auseinandersetzung mit seiner eigenen ehemaligen
Frömmigkeit) und der große Entwicklungsroman "Geschichte
des Agathon".
Die „Geschichte
des Agathon“ (Erstfassung 1766/67, Neufassungen 1773 und 1798),
ein vierbändiges Prosawerk, war das Hauptwerk von WIELAND. Es gilt
als der erste deutsche bedeutsame Bildungs- und Erziehungsroman. WIELAND
berichtet von der Erziehung eines jungen Mannes; er zeigt einen Menschen,
der vom sozialen Umfeld mitgeprägt wird und nicht nur einer ihm von
Geburt an zugewiesenen, unveränderbaren Rolle ausgeliefert ist. Dabei
führte Wieland erstmals einen Erzähler in die deutsche Romanwelt
ein, der den Werdegang und die seelische Verfassung der Romanfiguren erklärt.
Der "Agathon" wird heute als Vorgänger des modernen psychologischen
Romans und als Spiegel aufklärerischer Ideale angesehen ("daß
wahre Aufklärung zu moralischer Besserung das einzige ist, worauf
sich die Hoffnung besserer Zeiten, das ist, besserer Menschen, gründet").
1771 schrieb WIELAND das Versepos „ Der Neue Amadis“, dessen Hauptaussage darin besteht, dass
es nicht auf körperliche, sondern vielmehr auf geistige Schönheit
ankommt. Ein weiteres Versepos, „ Musarion ... oder die Philosophie der Grazien“ (1770) gilt
als eines seiner herausragendsten Werke. Geschrieben in Alexandrinern,
ist es trotzdem von meisterhafter Leichtigkeit. Das Epos vermittelt als
Lehrgedicht den Wunsch des Verfassers, dass Vernunft und Gefühl in
Harmonie angesichts einer sich findenden Liebe vorherrschen mögen.
Zwischen 1762 und 1768 gelang es WIELAND, 22 Stücke von SHAKESPEARE zu übersetzen und so deutschsprachigen Lesern zugänglich zu
machen. Da die Übersetzung in Prosa erfolgte, musste sich WIELAND
immer wieder mit entsprechenden Vorwürfen auseinandersetzen, außerdem
mit solchen einer rokokohaften Verniedlichung. Nichtsdestotrotz war seine
Übersetzung die Grundlage für die schnelle und weite Verbreitung
der Schriften SHAKESPEAREs im deutschen Sprachraum und für die spätere
Gesamtübertragung durch SCHLEGEL und TIECK.
In seiner Erfurter Zeit schrieb Wieland die Rechtfertigungsschrift "Nachlaß
des Diogenes von Sinope" (1770) und das berühmt-berüchtigte
Gedicht "Kombabus".
Als Kontrapunkte zu ROUSSEAUs "Zurück zur Natur" verfasste
er u. a. den Roman "Koxkox
und Kikequetzel" und das Werk „ Der
goldene Spiegel“ (1772). Letzteres ist Erziehungswerk und Staatslehre
zugleich.
In Weimar gründete WIELAND die Zeitschrift „ Der Teutsche Merkur“. Hierin veröffentlichte er die
ersten Kapitel seines bekannten Romans "Geschichte
der Abderiten", den er 1774 fertigstellte, und in dem
er das kleinbürgerliche Spießertum satirisch aufs Korn nimmt.
In die Zeitschrift ließ Wieland auch seine "Briefe über Alceste" setzen, die auf den Erfolg seines „ Alceste“ (Aufführung 1773) aufmerksam machen sollten, eines Singspiels, dem
GOETHE aufgrund seines ungriechischen Charakters eine extra Satire widmete: "Götter, Helden und Wieland". Auch diese Satire brachte
WIELAND im "Merkur" zur Anzeige, was von einer entsprechenden
inneren Größe kündet. Der "Merkur" bestand bis
1810 und wurde zur literarischen Plattform der Auseinandersetzung zwischen
den Vertretern von Aufklärung und Sturm und Drang.
1773 entstanden ein zweites Singspiel: "Die
Wahl des Herkules" und der Roman "Die Geschichte des weisen Danishmend",
der als Weiterführung des "Goldenen Spiegels" betrachtet
wird. 1774 publizierte WIELAND im "Merkur" eine Rechtfertigungsschrift: "Der verklagte Amor",
um sich gegen die ihm von Kritikern vorgeworfene Frivolität in seinen
Werken zur Wehr zu setzen. Im selben Jahr entstand der erste Teil der „ Geschichte
der Abderiten“ - die satirische Darstellung kleinstädtischen
Lebens in Form eines Fortsetzungsromans.
1776 stellte WIELAND die berühmte Verserzählung „ Das Wintermärchen“ fertig, die stark von der orientalischen
Märchenwelt beeinflusst war. Diese Erzählung wurde in den nachfolgenden
Jahren um diverse Gedichte und Epen ergänzt, so u. a.: "Die erste Liebe" (1774), "Geron
der Adeliche" (1777), "Schach
Lolo oder das göttliche Recht der Gewalthaber. Eine morgenländische
Erzählung" (1778) und "Pervonte" (1978).
1780 erschien im "Teutschen Merkur" das berühmte Märchenepos „ Oberon“, eine
von GOETHE sehr gelobte Dichtung in 14 Gesängen, ab 1785 mit Vorrede
und in 12 Gesängen. Anregungen hierfür entnahm WIELAND aus dem
altfranzösischen Ritterroman "Huon de Bordeaux" von 1513
und aus der Feenwelt des "Sommernachtstraums" von SHAKESPEARE.
Dieses Werk stellt den Höhepunkt im dichterischen Schaffen von WIELAND
dar. Meisterhaft in Ausdruck, Sprache und voller Poesie und Erotik steht
es dem tief religiösen "Messias" von KLOPSTOCK entgegen.
Der "Oberon" wurde von GOETHE so sehr bewundert, dass er WIELAND
einen Lorbeerkranz schickte und an LAVATER schrieb: "Solange Poesie
Poesie, Gold Gold und Krystall Krystall bleibt, wird es als Meisterstück
poetischer Kunst geliebt und bewundert werden". Auch MOZARTs "Zauberflöte"
(1791) sowie die Vertonung durch CARL MARIA VON WEBER wurden stark vom "Oberon" beeinflusst.
1789-1793 schrieb WIELAND die "Göttergespräche",
in denen er sich mit den aktuellen politischen Ereignissen und der französischen
Revolution auseinandersetzte.
1791 erschien das Buch "Geheime
Geschichte des Perigrinus Protheus", in dem sich WIELAND
gegen die Vertreter einer rein rationalen Denkweise richtet und die Existenz
des Irrationalen verteidigt ("...daß die
Kraft des Geistes im Menschen über den Leib triumphieren kann...", "Wir schweben zwischen Himmel und Erde in der Mitte...").
Zwei wichtige Romane entstanden noch einmal in Ossmannstedt: "Agathodämon" (1799) und "Aristipp" (1800-1801, Briefroman, vier Bände, unvollendet). Beide Werke
nehmen noch einmal das Idealbild des "Agathon" auf, die utopische
Vorstellung von einem harmonischen Menschentum.
Wieder in Weimar, schrieb WIELAND zwei Dichtungen in Briefform: "Menander
und Glycerion" (1804) und "Krates
und Hipparchia" (1805) sowie "Das Hexameron von Rosenhain" (1805). Außerdem verfasste er Zeitschriftenartikel und Essays zu
aktuellen politischen Themen.
Die WIELAND nachfolgende "Wielandschule"
(JOHANN BAPTIST ALXINGER, ALOYS BLUMAUER, KARL ARNOLD KORTUM, MORITZ AUGUST
VON THÜMMEL, WILHELM HEINSE und JOHANN CARL AUGUST MUSÄUS) konnte
an die Bedeutung ihres Vorbildes nicht anknüpfen.
Die Werke WIELANDs fanden unter seinen Zeitgenossen größte
Anerkennung, verloren später jedoch an Bedeutung und Einfluss und
wurden erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder angemessen
gewürdigt.
Hauptwerke
Zu den Hauptwerken WIELANDs
gehören:
