
Das Exzerpt
(lat. das Herausgenommene) ist ein schriftlicher, mit dem Text der Vorlage
übereinstimmender Auszug aus einem Dokument
(Werk, Buch, Artikel, Aufsatz). Dadurch ist es möglich, sich wesentliche
Aussagen oder Gedanken festzuhalten, aufzubewahren und für weitere
Arbeiten verfügbar zu machen, ohne den Originaltext nochmals lesen
zu müssen.
Das Exzerpt kann, wenn Textteile wörtlich festgehalten werden, Fundgrube
für Zitate sein. Daher muss es stets
mit genauer Quellenangabe versehen werden.
Es gibt zwei Techniken
des Exzerpierens, die auch kombiniert angewendet werden können (Bild 1):
| Exzerpieren | ||
| Das Exzerpieren dient dazu, gesammeltes Material zu einem speziellen Thema nach bestimmten Kriterien zu ordnen und zusammenzufassen. Beim Exzerpieren geht es darum, | ||
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Zitate, also Textauszüge, die besonders wichtig sind, sowie | |
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Erklärungsansätze, Gedankengänge und Schlussfolgerungen, die die gedankliche Arbeit des Autors nachvollziehbar machen, | |
| festzuhalten. Es ist hilfreich, beim Exzerpieren
einen Zettelkasten oder einen Sammelordner
anzulegen. Beim Exzerpieren kann man sich von folgenden Fragestellungen leiten lassen: |
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Worauf will der Autor bei einem bestimmten Buch, Kapitel, Artikel hinaus? | |
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Wie steht der Autor zu meinem Thema (Bild 2)? | |
| Wenn man feststellt, dass die Fragestellung des Autors für die eigene Arbeit wichtig ist, sollte man zunächst prüfen, ob sie die eigenen Hypothesen belegt, widerlegt oder stützt. So kann eine Zuordnung zur eigenen Position vorgenommen werden. Dazu sollte man sich stets eine Notiz machen. | ||
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Welche Überlegungen oder Meinungen hat man selbst zu den vom Autor vertretenen Standpunkten? | |
Eigene Anmerkungen, Kommentare oder Fragen sollte man sich ebenso festhalten, aber immer mit klarer Trennung vom Originaltext und stets mit Angabe der Seite. |
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