1. Einleitung
Eine Erörterung beginnt stets mit einer kurzen und knappen Einleitung,
in der das Thema des Textes dem Leser vorgestellt wird.
Die Einleitung wird gefolgt von einer geordneten Zusammenfassung der Grundgedanken,
die der Autor in seinem Text darstellt und vertritt. Der Gedankengang
des Autors muss nachvollziehbar sein.
Von Vorteil ist es weiterhin, die Erörterung mit einem Zitat
oder dem Beispiel eines aktuellen Ereignisses
zu beginnen.
2. Hauptteil: Die Dialektische Erörterung
Der Hauptteil sollte alle Thesen,
die der Autor in seinem Text geäußert, beinhalten. Außerdem
muss der Text auf seine Syntax und
seine rhetorischen und stilistischen Mittel
hin analysiert werden und, vor allem, welchen Zweck sie erfüllen
sollen.
Die eigentliche Erörterung folgt dann, indem die wesentlichen Aussagen
zusammengefasst und kritisch durchleuchtet werden. Dialektisch bedeutet
hier, dass das Problem von mehreren Seiten untersucht und nicht nur eine
eindimensional dargestellt wird.
Falls der Autor nur eine Seite des Problems betrachtet hat, und selbst
wenn er bereits Argumente für beide Seiten aufgezeigt hat, sollten
für eine gute Erörterung noch weitere Argumente gefunden und
diskutiert werden, d. h., eigene Gegenthesen
und Gegenargumente dargestellt werden.
3. Schluss
Am Schluss einer jeden Erörterung
wird die Diskussion zusammengefasst.
Außerdem verdeutlicht der Autor hier seine eigene Meinung, von der
auch der Leser überzeugt werden soll, da es das Ziel der Erörterung
ist, den Leser dazu anzuregen, sich eine Meinung
zu dem besprochenen Problem zu bilden.
Inhaltliche und formale Aspekte der Erörterung