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Keltische Spurensuche auf den Britischen Inseln
Verbreitung der Kelten in EuropaKeltische Siedlung - OppidumSoziale Schichtung eines keltischen Stammes.

Der Begriff Kelten ist ein Sammelbegriff für keltische Sprachen sprechende Volksgruppen in Europa. Von den Römern wurden die Kelten Gallier (Kämpfer) genannt. Zur Zeit ihrer größten Expansion im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. bewohnten die Kelten weite Gebiete im südlichen Mitteleuropa, in Westeuropa (Britische Inseln, Gallien, Iberische Halbinsel), im nördlichen Italien sowie in Südosteuropa und Zentralanatolien. Als Kernraum der frühen Kelten gilt - nachweisbar seit dem 7./6. Jahrhundert v. Chr. - das südwestliche Mitteleuropa. Von dort breiteten sie sich über Nordfrankreich auf die Britischen Inseln (im 4./3. Jahrhundert v. Chr.) und dann weiter nach Süden aus.

Kultur und Leben der Kelten

Die keltische Sprache
Das Keltische gehört zur großen Sprachfamilie des Indogermanischen und lässt sich folgendermaßen unterteilen:

Die keltischen Einwanderer vermischten sich mit den auf den Britischen Inseln ansässigen Bewohnern. Über diese Bevölkerungsgruppe ist kaum etwas bekannt. Da sich aber die Syntax des Inselkeltischen von den übrigen indogermanischen Sprachen deutlich unterschied, wird angenommen, dass es von der Sprache der ursprünglichen Inselbewohner beeinflusst wurde.

Einfluss des Keltischen auf die englische Sprache
Im Laufe ihrer Entwicklung ist die englische Sprache unterschiedlich beeinflusst worden. Keltische Worte im Altenglischen haben drei Bedeutungsquellen:

Mit Beginn der Herrschaft der Angelsachsen im 5. Jahrhundert n. Chr. setzte in Britannien die Vertreibung der keltischen Bewohner ein. Die germanischen Einwanderer stießen dabei mehrfach mit den Einheimischen zusammen. So wird es auch im sagenhaften Epos um den heldenhaften keltischen König Artus berichtet, der die Sachsen besiegt und verdrängt haben soll. Vermutlich wurden aber gerade die Einheimischen verdrängt oder getötet. Anders als weitere Eroberer der Britischen Inseln prägten die Kelten, als soziale und politische Unterschicht, die Sprachentwicklung nur in geringem Maße. Spuren des Keltischen finden sich heute vor allem in geografischen Namen.:

Heute gibt es nur noch in Irland, Schottland, Wales und der Bretagne Keltisch sprechende Volksgruppen, die für die Bewahrung ihrer sprachlichen und kulturellen Identität eintreten.

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