
Der
Plan einer Rede - The Outline
Das Anfertigen einer Outline erleichtert es Ihnen,
ihre Rede schlüssig vorzubereiten, die einzelnen Aspekte in ihrer Abfolge
aufzulisten und den geplanten Vortrag auf Vollständigkeit zu überprüfen.
Die Outline sollte so aufgebaut sein, dass das
Publikum Ihrer Rede mühelos folgen und diese verstehen kann. Deswegen
ist ein geordneter Aufbau unverzichtbar. Dazu gehört, dass die Anzahl
der Punkte (und Unterunkte) in einer Outline
denen der geplanten Rede entspricht, wobei Sie zunächst entscheiden
sollten, welche Punkte Ihnen am Wichtigsten sind. Achten Sie bei der Konzeption
Ihrer Rede darauf, dass die wesentlichen Informationen auch bei den Zuhörern
ankommen, die Rede nicht überfrachtet ist oder aufgrund ihrer Länge
die Konzentrationsfähigkeit des Publikums überstrapaziert.
Während Ihres Vortrags bewahrt Sie die Outline davor, den 'Faden' zu verlieren. Aus ihr können Sie ersehen, welche Punkte bereits angesprochen wurden, an welcher Stelle Ihrer Rede sie sich aktuell befinden und wie Sie Ihren Vortrag fortsetzen wollen.
Wann sollte man eine Outline anfertigen?
Arbeitsschritte beim Outlining
Eine Outline erarbeitet man am Besten schrittweise.
Zunächst können Sie mit Hilfe einer Grobgliederung (rough
outline) das Redethema festlegen,
den Zweck klarstellen und eine sinnvolle Anzahl an Unterpunkten aufführen.
Im zweiten Schritt empfiehlt es sich, eine Outline der kompletten Rede
(full
speech outline) zu erstellen, um
Stärken und Schwächen der Präsentation zu erkennen.
Zuletzt sollte die ausführliche Outline
zu einem Stichpunktzettel (speaking
outline) gekürzt werden. Er
umfasst die wichtigsten Begriffe, Phrasen und/oder Wortgruppen (keine
ausformulierten Sätze, außer Zitate), an denen sie sich beim
freien Vortrag orientieren können.
Bei der schriftliche Formulierung einer Outline/Rede
sollte man auf Übersichtlichkeit achten. Eine Nummerierung kann dabei
behilflich sein. Im nebenstehenden Beispiel (PDF
1) sind die wichtigsten Punkte
mit römischen Ziffern gekennzeichnet, die Unterpunkte mit Grossbuchstaben,
untergeordnete Ideen, Argumente, Beweise etc. mit arabischen Ziffern.
Für eine weitere Feingliederung können kleine Buchstaben und
kleine römische Nummern verwendet werden.