

Im Folgenden werden einige Aufgaben vorgestellt, die mithilfe des Wissens über (arithmetische und geometrische) Zahlenfolgen gelöst werden können.
Lösung der Teilaufgabe a):
In jeder Reihe liegt ein Rohr weniger als in der vorhergehenden. Damit
ergibt sich die (endliche) Zahlenfolge
.
Hierbei handelt es sich um eine arithmetische
Folge mit
.
Gesucht ist
.
Für die Summe
gilt:

Es können 78 Rohre gestapelt werden.
Lösung der Teilaufgabe b):
Es gilt
.
Dann folgt:

Das führt auf die quadratische (Un-)Gleichung
mit den formalen Lösungen
.
Da n eine natürliche Zahl sein muss, erhalten wir als (einzige) Lösung
.
Anmerkung: Für die Summe
der ersten n natürlichen Zahlen gilt
.
Lösung: Es handelt sich um eine arithmetische
Folge mit
,
und es gilt:

Im Zelt gibt es 1070 Plätze.
Lösung der Teilaufgabe a):
Der Anfangswert und die jeweils nach Abschnitten von 8,0 Tagen noch vorhandene
Masse ergeben nachstehende Zahlenfolge:

Es liegt eine geometrische
Folge mit
(Angabe der Folgeglieder hier und im Folgenden ohne Maßeinheit)
vor.
Die nach
Tagen noch vorhandene Masse ist dann das Glied
der genannten geometrischen Folge, und es gilt:

Nach 80 Tagen sind also noch etwa 9,8 mg des Iod-Isotops vorhanden.
Lösung der Teilaufgabe b):
Von der obigen geometrischen Folge sind
gegeben, n ist gesucht. Es gilt:

Logarithmieren (zur beliebigen Basis, hier zur Basis 10) ergibt dann

also
.
Nach knapp 88 Tagen sind noch 5 mg I-131 vorhanden.
Anmerkung: Hier zeigt sich die Grenze des mathematischen
Modells Zahlenfolgen mit ihrem diskreten Definitionsbereich. Genauer kann
der Sachverhalt mithilfe von Exponentialfunktionen beschrieben werden.
Lösung: Es gilt
.
Damit liegt eine geometrische Folge mit
vor.
Die Kosten für den vierzigsten Meter errechnen sich wie folgt:

Interessanter ist natürlich die Frage nach den Gesamtkosten. Diese
errechnen sich nach der Formel für die Partialsumme einer geometrischen
Folge:

Die Gesamtkosten belaufen sich damit auf etwa 1812 Euro.
Lösung: Da sich die Dicke jeweils verdoppelt,
liegt eine geometrische Folge mit
vor. Gesucht ist
.
Es gilt:

Es würde sich (falls man die Faltungen bewältigt) eine Dicke
von mehr als 6,5 m ergeben.
hat. Lösung: Für den Flächeninhalt
eines gleichseitigen Dreiecks gilt
.
Die Fläche des jeweils einbeschriebenen Dreiecks beträgt ein
Viertel der Fläche des vorhergehenden Dreiecks, es ist also:

Damit liegt eine geometrische Folge mit
vor. Gesucht sind
.
Es gilt:

Weiter ist:

Anmerkung: Die Folge der
hat den Grenzwert
.
.
Damit liegt eine geometrische Folge mit
vor.
.
Die Summe der Umfänge aller Dreiecke ist also genauso groß wie
der Umfang des Ausgangsdreiecks.