


Zusammenhänge, bei denen zwar ein gleichmäßiges (proportionales) Wachsen oder Abnehmen einer Größe erfolgt, der Ausgangswert aber von null verschieden ist, können durch Funktionen mit einer Gleichung der Form y = f(x) = mx + n beschrieben werden.
Beispiele:
Wasser. Während der folgenden 24 Stunden fließen pro Stunde
jeweils
Wasser zu und
ab.
)
nach t Stunden gibt dann die Funktion
Für lineare Funktionen ist der Definitionsbereich im Allgemeinen
die Menge der reellen Zahlen (so nicht das mathematische oder das entsprechenden
Anwendungsproblem einen Einschränkung verlangt), was dann auch für
den Wertebereich
gilt. Die Zahlen m und n sind Parameter.
Eine Funktion der Form y = n, d.h. y = mx + n mit m = 0, heißt
konstante Funktion.
Der Graph einer konstanten Funktion mit
y = n ist eine Parallele zur x-Achse im Abstand n (Bild 2).
Für Funktionen mit der Gleichung y = f (x) = mx + n
gilt:
Zeichnen der Graphen von Funktionen
y = mx + n
Die einfachste Möglichkeit, den Graphen einer linearen Funktion zu
zeichnen, ist das Verwenden von Werten aus einer Wertetabelle.
Dabei sollte man leicht errechenbare Werte und im Interesse der Zeichengenauigkeit
nicht zu nah beieinander liegende Werte verwenden.
Beispiel:
Gleichung: y = 0,5x + 1
Wertetabelle:
|
x
|
- 2
|
0
|
2
|
4
|
|
y
|
0
|
1
|
2
|
3
|
Der Graph der Funktion ist in Bild 3 dargestellt.
Man kann zum Zeichnen auch ein Steigungsdreieck und den Schnittpunkt mit der y-Achse (0; n) nutzen.
Beispiel:
Es ist der Graph der Funktion
ist zu zeichnen.
Der Punkt (0; -1) ist der Schnittpunkt mit der y-Achse. Von diesem Punkt
aus wird das Steigungsdreieck (um 2 Einheiten nach rechts und um 3 Einheiten
nach unten) angetragen (Bild 4).
Nullstellenermittlung
Um die Nullstelle einer linearen
Funktion zu ermitteln, wird in die Funktionsgleichung für y = 0 eingesetzt
und die entstehende Bestimmungsgleichung nach x aufgelöst.
Beispiel:
Gesucht ist die Nullstelle der Funktion mit 
Es ist
,
also
und damit
.
Antwort: Die Nullstelle der Funktion ist 