

Feldern gespielt wird, gibt es die folgende Anekdote:
Körnern (das sind etwa
Körner). Rechnet man nun 10 Körner zu einem Gramm, so ergibt das
rund
Weizen.
(Die Welternte 1994 betrug etwa
,
man benötigte also mehr als das Zehntausendfache des 1994 geernteten
Weizens, so viel ist auf der Welt insgesamt noch nicht geerntet worden.)Eine Zahlenfolge, bei der jedes Glied (außer dem ersten) aus dem
vorhergehenden durch Multiplikation mit dem gleichen Faktor q hervorgeht,
nennt man geometrische Zahlenfolge.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass der Quotient q zwischen zwei benachbarten
Gliedern stets gleich ist, d.h., für alle Glieder der Folge gilt:
(Rechenbeispiele
1 und 2)
Durch Angabe des Quotienten
q und des Anfangsgliedes
ist die gesamte Folge bestimmt, es gilt:







Auch durch Angabe eines beliebigen Gliedes und des Quotienten q ist eine geometrische Folge eindeutig bestimmt.



Kennt man das Anfangsglied
und ein beliebiges anderes Glied einer geometrischen Folge, so kann man
den Quotienten q berechnen. Es gilt:



Eine geometrische Folge mit
ist genau dann monoton wachsend, wenn
; sie
ist genau dann monoton fallend, wenn
gilt.
Ist
,
so ist die Folge alternierend.
Für den Fall
entsteht die konstante Folge
.
)
das geometrische Mittel seiner beiden
Nachbarglieder (woraus sich auch der Name geometrische Folge erklärt).
Auch für geometrische Folgen lassen sich Partialsummen
berechnen. Für die n-te Partialsumme
einer geometrischer Folgen gilt:
(Rechenbeispiel 3)
Anmerkung: Um ein Rechnen mit negativen Zahlen
zu vermeiden, verwendet man für
zweckmäßigerweise den ersten und für
den zweiten Term.)






Anmerkung: Betrachtet man in Beispiel 6 die
Folge der Partialsummen
,
so lässt sich vermuten, dass diese zwar streng monoton wachsend,
aber nach oben beschränkt ist, d.h., dass auch bei Addition unendlich
vieler Folgeglieder ein endlicher Wert (hier die Zahl 8) nicht überschritten
werden wird.