

Parallelverschiebung eines Koordinatensystems
Als Erstes soll eine Parallelverschiebung
(Translation) eines räumlichen
Koordinatensystems betrachtet werden (Bild 1 bzw. nachstehendes Textbild).

Der Ursprung des neuen Koordinatensystems sei
.
Zwischen den Koordinaten x, y und z eines Punktes P im gegebenen Koordinatensystem
und seinen Koordinaten
im neuen System besteht dann der folgende Zusammenhang:
Im Folgenden soll ein Beispiel für die Ebene betrachtet werden.
.
vorgenommen wird? Mithilfe der Beziehungen
ergibt sich:

Aus dieser Darstellung kann z.B. die Punktsymmetrie des Graphen zum Ursprung
bzw.
zum Punkt
im ursprünglichen Koordinatensystem sofort erkannt werden, da kein
Absolutglied und kein Ausdruck mit geradzahligem Exponenten vorhanden
ist.

Drehung eines
Koordinatensystems um den Koordinatenursprung
Im Folgenden wird die Drehung (Rotation)
eines ebenen Koordinatensystems betrachtet. Wird der Ursprung des Koordinatensystems
beibehalten, d.h. gilt
,
und werden nur die Achsen um den Winkel
gedreht, dann ergeben sich folgende Transformationsgleichungen (s. Bild
2):
. Das
Koordinatensystem wird um
im mathematisch positiven Drehsinn gedreht.|
Die neuen Koordinaten ergeben sich wie folgt
(s. auch nebenstehendes Textbild): Analoge Überlegungen lassen sich für den dreidimensionalen Fall anstellen. |
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