Mathematik Abitur
Logarithmusfunktionen
LogarithmusfunktionEigenschaften der LogarithmusfunktionenLogarithmusfunktionen zur Basis 10, e und 2
Der Zerfall von radioaktivem Jod 131 wird durch die Funktionsgleichung beschrieben. Dabei bedeuten die Ausgangsmasse und m(x) die vorhandene Masse nach x Tagen.
Will man ermitteln, nach wie vielen Tagen sich die Ausgangsmasse halbiert hat, so ist die Gleichung zu lösen, man muss also den Exponenten bei bekannter Basis und bekanntem Potenzwert bestimmen.
Es ist das Logarithmieren erforderlich:


Funktionen mit Gleichungen der Form

heißen Logarithmusfunktionen.

Die Logarithmusfunktion mit der Gleichung ist die Umkehrfunktion der Exponentialfunktion mit y = g(x) = (Bild 1).

Logarithmusfunktionen besitzen die im Folgenden bzw. in Bild 2 aufgeführten Eigenschaften.


Rechnen mit Logarithmen
Für das Rechnen mit Logarithmen gelten eine Reihe von Regeln und Gesetzmäßigkeiten, die aus den Zusammenhängen zwischen Potenzieren und Logarithmieren sowie aus den Potenzgesetzen für Potenzen mit reellen Exponenten resultieren. Es gelten die im Folgenden angeführten Logarithmengesetze:

Im Folgenden werden einige Beispiele für das (vorteilhafte) Rechnen mit Logarithmen angegeben:

Von besonderer wissenschaftlicher und praktischer Bedeutung sind die Logarithmusfunktionen mit den Basen 10 und e sowie auch 2.


Man schreibt verkürzend:

Die Graphen der Funktionen sind in Bild 3 dargestellt.

Verwandte Themen
© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim und DUDEN PAETEC GmbH, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. www.schuelerlexikon.de