

In einem Montagebetrieb werden aus fünf verschiedenen Einzelteilen
vier
Arten von Baugruppen
zusammengestellt, die man dann zu den drei Fertigprodukten
zusammenfügt.
Die Absatzmengen werden als Zeilenvektoren beschrieben. Als Ersatzteile
kommen in den Handel:
- die Fertigprodukte

- die Baugruppen

- die Einzelteile 
Den Bedarf an Einzelteilen je Baugruppe bzw. an Baugruppen je Fertigprodukt
geben die Tabellen 1 und 2 an; die Beziehungen zwischen den Produktionsebenen
sind in Bild 1 dargestellt.
Wie viele Einzelteile der fünf Sorten
müssen von den Zulieferwerken bereitgestellt werden?
Tabelle 1 (Bedarf an Einzelteilen):
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
1
|
2
|
6
|
0
|
![]() |
4
|
5
|
0
|
2
|
![]() |
1
|
3
|
5
|
6
|
![]() |
2
|
1
|
2
|
1
|
![]() |
0
|
3
|
4
|
3
|
Tabelle 2 (Bedarf an Baugruppen):
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
1
|
0
|
4
|
![]() |
3
|
1
|
0
|
![]() |
5
|
3
|
2
|
![]() |
2
|
2
|
6
|

Der Bedarf an Einzelteilen aufgrund der Absatzmenge im Vektor
errechnet sich als das Produkt der Matrizen M
und N (die sich aus den Tabellen 1
und 2 ergeben) mit dem Vektor
wie folgt:

Hinzu kommen die Einzelteile, die für die Ersatzlieferung der Baugruppen
erforderlich
sind, also

sowie die Einzelteile
.
Die Gesamtzahl der erforderlichen Einzelteile liefert dann den Vektor
als
Summe aus den drei Teilmengen:
Ein weiteres Beispiel für eine Materialverflechtung ist im interaktiven
Rechenbeispiel dargestellt.