

,
für die
gilt. Nullstellen zu berechnen heißt demnach, alle Lösungen der
Gleichung
zu ermitteln. Näherungsweise kann man Nullstellen auch grafisch bestimmen.
Man zeichnet den Graphen und beim Schnittpunkt des Graphen mit der x-Achse
liest man den Abszissenwert als Nullstelle ab.Nullstellen linearer Funktionen
Lineare Funktionen sind allgemein von der Form
und stellen ganzrationale Funktionen 1. Grades dar. Funktionen 1. Grades
haben immer nur eine Nullstelle, nämlich die Lösung der linearen
Gleichung
.
(1. interaktives Rechenbeispiel)
. Zur Berechnung der Nullstelle setzt man für f(x) den Wert Null
ein und löst die Gleichung:

Auf grafischem Weg kann man mithilfe des Anstiegs
und des Abschnittes auf der y-Achse
den Graph sofort zeichnen und liest als Schnittpunkt von Graph und x-Achse
den Wert
ab (Bild 1).
Allgemein gilt: Ist eine lineare
Funktion in der Form
gegeben, dann berechnet man deren Nullstelle
nach
.
Nullstellen quadratischer Funktionen
Die allgemeine Form quadratischer Funktionen
als ganzrationale Funktionen 2. Grades ist
.
Zum Bestimmen der Nullstellen erhält man Gleichungen der Form
mit den Lösungen 
Eine quadratische Funktion
hat maximal zwei Nullstellen (2. interaktives Rechenbeispiel).

Lösung der Teilaufgabe a):

Die Funktion f hat zwei Nullstellen.
Lösung der Teilaufgabe b):

Die Funktion g hat genau eine Nullstelle.
Lösung der Teilaufgabe c):
Man liest unmittelbar die Koordinaten des Scheitelpunktes
ab, das ist ein Punkt oberhalb der x-Achse, und wegen der Öffnung
der Parabel nach oben gibt es keine Nullstelle.
Sind zwei Nullstellen
vorhanden, dann gilt nach dem Satz
von VIETA:

Hieraus folgt für f(x):

Auf diese Weise kann man den Funktionsterm einer quadratischen Funktion
als Produkt von Linearfaktoren
schreiben.
Sind andererseits die Nullstellen
einer ansonsten unbekannten quadratischen Funktion gegeben, dann ist ihr
Funktionsterm auf jeden Fall vom Typ
.
einer
quadratischen Funktion f. In
werden für
die gegebenen Werte eingesetzt, und man erhält

Damit ist der Funktionsterm von f bis auf den Koeffizienten a bestimmt.
Für jeden Wert
ergibt sich eine bestimmte Funktionsgleichung, z.B.
liefert
.