


besitzt
Nullstellen für alle
.
ist gegenüber dem Graphen der Sinusfunktion um
in Richtung der negativen x-Achse verschoben. Deshalb gilt für die
Nullstellen von
,
dass das alle Werte x mit
sind.
hat unendlich viele Definitionslücken,
nämlich gerade die Nullstellen der Kosinusfunktion. Die Nullstellen
der Tangensfunktion stimmen mit den Nullstellen der Sinusfunktion überein,
d.h., sie besitzt Nullstellen für alle Werte
.
Funktionen der Form 
Viele periodische Vorgänge
lassen sich durch Funktionen der Form
beschreiben. Im Folgenden soll untersucht werden, welchen Einfluss a,
b und c auf die Nullstellen derartiger Funktionen nehmen (1. interaktives
Rechenbeispiel).
Für beliebige
gilt für die Periode p von
:

Den Graphen
einer solchen Funktion f kann man sich aus dem Graphen der Sinusfunktion
schrittweise entstanden denken:
und
besitzen
die gleichen Nullstellen.
.
Das hat Einfluss auf die Nullstellen von
,
das sind alle x-Werte mit
.
zu bestimmen.Der Graph der Funktion f geht aus dem Graphen der Sinusfunktion hervor
durch Streckung in Richtung der y-Achse mit dem Faktor 2,5, Streckung
in Richtung der x-Achse mit dem Faktor 2 sowie eine Verschiebung in Richtung
der x-Achse um
Einheiten nach links.
Man überlegt sich:
.


Nullstellen im Intervall
sind dann
(s. Bild 1 bzw. folgendes Textbild).

Verkettung trigonometrischer
Funktionen mit anderen Funktionen
Häufig werden Sinus- und Kosinusfunktionen mit anderen Funktionen
verkettet und verknüpft. Dann sind bei der Nullstellenbestimmung
goniometrische Gleichungen
(trigonometrische Gleichungen) zu lösen. Im Folgenden werden dazu
einige Beispiele betrachtet (2. interaktives Rechenbeispiel).

Die Funktion f hat für alle
,
und zwar für die Nullstellen der Sinusfunktion, Definitionslücken.
Nullstellen besitzt f nicht, da die Gleichung
für kein x erfüllbar ist.
Die Funktionswerte von f sind größer gleich 1 bzw. kleiner
gleich
.
Bild 2 zeigt den Graph der Funktion.

Bestimmen der Nullstellen heißt, die Gleichung
zu lösen. Setzt man
,
so erhält man die Gleichung
,
die für alle
erfüllt ist. Aus
bzw.
folgt, dass die Funktion die Nullstellen
hat und dazwischen unendlich viele weitere Nullstellen liegen (s. Bild
3).

Berechnen der Nullstellen im Intervall
führt auf die folgende goniometrische Gleichung:

Mit der Substitution
erhält man:

Daraus folgt
und damit
.
Im Intervall
gibt es mit
eine weitere Lösung. Die Gleichung
hat keine Lösung. Damit hat f im Intervall
zwei Nullstellen.