
In Natur und Technik treten periodische Vorgänge auf. Zu ihrer Beschreibung sind die trigonometrischen Funktionen von besonderer Bedeutung. Diese Klasse von Funktionen wird durch eine weitere Eigenschaft charakterisiert, die Periodizität.
gibt, sodass für alle
gilt:
.
gilt auch
,
sofern nur die Werte
zum Definitionsbereich gehören. Die Graphen periodischer Funktionen sind verschiebungssymmetrisch,
sie gehen durch Verschiebung längs der x-Achse mit einer Verschiebungsweite
p oder
in sich über.
Die bekanntesten periodischen Funktionen sind
die trigonometrischen Funktionen. Die Sinusfunktion und die Kosinusfunktion
sind periodisch mit der Periode
.
Aus ihnen lassen sich weitere periodische Funktionen zusammensetzen, z.B.
die Funktionen
mit der Periode
(Rechenbeispiel 1).
ist
zu bestimmen. Die Funktion ist vom Typ
.
Für die Periode von f gilt allgemein
.
Damit hat f die Periode
.
ist zu skizzieren.Der Graph der Funktion f (s. Bild 4) geht aus dem Graphen der Sinusfunktion durch folgende Modifikationen hervor:
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-
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Streckung in Richtung der y-Achse mit dem Faktor 2; |
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-
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Streckung in Richtung der x-Achse mit dem
Faktor
(Stauchung); |
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Verschiebung um zwei Einheiten in Richtung der x-Achse nach links |
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-
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Verschiebung um zwei Einheiten in Richtung der y-Achse nach oben |
.
gemacht werden. Diese sind periodisch, wenn
in einem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen, d.h., wenn
gilt und m und n teilerfremde ganze Zahlen sind. Die Periode des ersten
Summanden ist dann
,
die des zweiten
,
und es gilt:
.
ist
zu bestimmen. Die Perioden der Einzelfunktion obiger zusammengesetzter Funktion sind
, ihr
Verhältnis ist
,
die Periode der betrachteten Funktion ist demzufolge
.