Sexualhormone
In geringen Mengen kommen im weiblichen Körper auch männliche
Hormone und umgekehrt im männlichen Körper auch weibliche Hormone
vor. In einzelnen Fällen kann überhöhte Produktion des
entgegengesetzten Hormons bei der Frau Erscheinungen der Vermännlichung
(männliche Körperformen, Bartwuchs, tiefere Stimme) und beim
Mann Erscheinungen der Verweiblichung (weibliche Körperformen, Brustwachstum)
herbeiführen. Das männliche Sexualhormon Testosteron
fördert auch die Synthese von Muskeleiweiß. Die Verabreichung
und Einnahme von Testosteron-Präparaten als Mittel zur Steigerung
sportlicher Leistungen (Anabolika) ist gesundheitsschädlich und wird
sportgerichtlich als Doping geahndet.
Körperpflege und Intimhygiene
Zur Gesunderhaltung, zum eigenen Wohlbefinden und zur guten Partnerschaft
gehört auch eine sorgfältige Körperpflege. Beide Geschlechter
müssen dabei auch Maßnahmen der "Intimhygiene"
beachten und anwenden.
Der Junge/Mann sollte beim Waschen des Gliedes die Vorhaut zurückschieben,
weil sich darunter sonst Drüsensekrete, abgestorbene Hautzellen und
Urinreste ansammeln, welche durch Bakterien zersetzt werden. Das kann
zu unangenehmem Geruch, zur Entzündung und zum Brennen des Gliedes
führen.