




Den Körper des Menschen gliedert man äußerlich in Kopf,
Rumpf und Gliedmaßen (Arme, Beine).
Wie die Wirbeltiere besitzt auch der Mensch ein innen liegendes Stützsystem
aus Knochen, das in seiner Gesamtheit
als Skelett bezeichnet wird.
Das Skelett besteht, der Körpergliederung entsprechend, aus drei Hauptabschnitten:
Das menschliche Skelett wird aus etwa 220 Knochen gebildet.
In Anlehnung an die Technik nennt man das Skelett auch unser "Knochengerüst".
Tatsächlich sind die über 200 Knochen des menschlichen Skeletts
die Hauptstütze unseres Körpers.
Die Knochen bilden aber kein starres
Gerüst; denn viele Knochen sind durch Gelenke beweglich miteinander
verbunden. Außerdem haben sie eine sehr unterschiedliche Form und
Größe. Das hängt mit ihrer Lage im Körper und mit
ihrer jeweiligen Aufgabe (Funktion) zusammen.
Die lang gestreckten stabförmigen Röhrenknochen beispielsweise
funktionieren als bewegliche Stützpfeiler, insbesondere für
die Arme und Beine.
Dagegen sind die Plattenknochen durch Nähte fest miteinander verwachsen.
Sie funktionieren als Schutzkapsel, zum Beispiel die Schädelknochen
für das Gehirn, oder als Stützschale, zum Beispiel die Beckenknochen
für die Bauchorgane.
Zu den kurzen Knochen gehören die 33 Wirbelknochen.
Sie sind zu einer doppelt-S-förmigen Wirbelsäule angeordnet.
Die Wirbelsäule ist die federnde
Hauptstütze unseres Körpers.
Sie wird in mehrere Teilabschnitte gegliedert: Hals-, Brust-, Lenden-,
Kreuz- und Steißbeinregion.
Am beweglichsten ist die Wirbelsäule in der Hals- und in der Lendenregion. Hier ist sie aber auch am stärksten belastet und durch falsche Körperhaltung, Unfälle oder Alterserscheinungen am meisten gefährdet.
Aus zahlreichen und verschieden geformten Knochen besteht das Skelett
unserer Füße und Hände.
Beim Fußskelett bilden 26 Knochen die gewölbte Stütze des Körpers für das Stehen, Gehen und Laufen.