
Auch in der Blase können Blasensteine entstehen. Sie können Schmerzen, Harnanhalten und Blut im Urin zur
Folge haben.
Durch vorbeugende Maßnahmen,
z. B. Tragen von Nierenschutz beim Motorradfahren, Wechseln nasser Badekleidung,
Vermeiden von örtlicher Unterkühlung, Vermeiden extrem gewürzter
Speisen, ausreichende tägliche Flüssigkeitszufuhr (mindestens
etwa 2 Liter), können wir unsere Nieren und Harnorgane gesund erhalten.
Der dauernde Ausfall der Nierenfunktionen führt zu einem Rückstau
von Endprodukten des Stoff- und Energiewechsels im Körper und somit
zu einer inneren Vergiftung.
Beim Nierenversagen gelangen alle schädlichen Stoffe, die mit dem Urin
normalerweise ausgeschieden werden, in die Blutbahn. Bei Nierenversagen
gibt es zwei Behandlungsmöglichkeiten, entweder werden die Nieren durch
eine Maschine (Dialysegerät, künstliche Niere) oder durch die
Niere eines anderen Menschen (Nierentransplantation) ersetzt.
Dialyse: Zentraler Bestandteil für die Blutwäsche oder Dialyse ist eine dünne, halbdurchlässige Membran (Dialysator). Sie trennt das aus dem Körper des Kranken vorübergehend abgeleitete Blut von einer Spülflüssigkeit. Aus dem Blut wandern die Abfallstoffe in diese Waschlösung. Eiweiße und Blutzellen verbleiben im Blut, sie können aufgrund ihrer Größe die Membran nicht passieren. Durch einen Katheter wird das gereinigte Blut dem Kranken wieder zugeführt. Etwa ein- bis dreimal pro Woche muss ein Nierenkranker für fünf Stunden an die Maschine angeschlossen werden.