Die Grippe
(Influenza) ist weltweit verbreitet.
Erreger dieser gefährlichen Krankheit (Krankheitserreger)
sind Viren,
die Grippeviren (Influenzaviren). Durch Tröpfcheninfektion (Husten,
Sprechen) werden diese sehr schnell verbreitet.
Hauptüberträger der Viren ist der Mensch. Die Grippe kann gelegentlich
in Einzelerkrankungen auftreten, aber auch ständig mit unterschiedlicher
Häufigkeit in einigen Regionen (Endemie) oder gehäuft innerhalb
eines Gebietes und in einem bestimmten Zeitraum (Epidemie). Die Zeit bis
zum Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) dauert in der Regel bis zu
3 Tagen.
Die Krankheitszeichen
können bei Grippe sehr unterschiedlich sein. Sie reichen von symptomarmen
bis zu schwersten toxischen Verläufen mit tödlichem Ausgang.
In der Regel ist die Erkrankung durch plötzlich auftretendes, hohes
Fieber über 39 ºC, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Schweißausbrüche,
allgemeine Schwäche, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und trockenen Reizhusten
gekennzeichnet.
Komplikationen können in jedem Lebensalter auftreten, allerdings
sind davon vorrangig Personen mit Grundkrankheiten (chronische Herz-Lungen-Erkrankungen,
Stoffwechselerkrankungen, Immundefekte usw.) betroffen.
Vorbeugung und Bekämpfung
Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehört die Schutzimpfung
gegen Influenza, die jährlich – vorzugsweise in den Monaten September
bis November – durchgeführt wird. Gesunde Menschen sind
dadurch etwa zu 70 % geschützt, bei Älteren ist die Schutzrate
wahrscheinlich etwas geringer.
Der beste Schutz ist eine gesunde Lebensweise und Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems.
| Folgende Personen sollten sich impfen lassen: | |
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Personen über 60 Jahre, |
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Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens wie z. B. chronische Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, |
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Personen, die durch ihren Beruf in erhöhtem Maße einer Infektion ausgesetzt sind oder selbst durch ihre Berufstätigkeit die Infektion auf andere übertragen können, z. B. medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr. |