

Hygiene
ist im Wesentlichen die vorbeugende Krankheitsbekämpfung durch Ausschalten
schädlicher Umwelteinflüsse.
Beispiele aus der Geschichte
Hygienemaßnahmen
erstrecken sich auf alle im Haushalt ausgeübten Tätigkeiten:
Nahrungszubereitung, Wohnungsreinigung, Tier- und Pflanzenpflege, Krankenpflege,
Säuglingspflege, Betreuung.
Bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln
ist nicht nur die persönliche Hygiene zu beachten, besondere Aufmerksamkeit
gilt der Lagerung und der Art der Zubereitung der Speisen, um z. B. eine
Infektion durch Salmonellen
auszuschließen. Einige grundlegende Regeln sind z. B.
Um die Übertragung von Keimen weitgehend auszuschließen,
sollen Küchenarbeiten getrennt werden, also nicht Nahrung zubereiten
und gleichzeitig putzen. Man sollte sich beim Wechsel der Tätigkeiten
die Hände waschen.
Die regelmäßige Reinigung
und Pflege von Haushaltsgegenständen verringert nicht nur die Keimbildung,
gleichzeitig wird die Lebensdauer aller Gegenstände erhöht.
Schon beim Kauf sollte daher mehr auf Zweckmäßigkeit und gute
Reinigungsmöglichkeiten geachtet werden. Besonders Herde, Kühlschränke,
Waschmaschinen sind davon betroffen, denn sie müssen über mehrere
Jahre gut funktionieren. Ein Kühlschrank sollte also nicht nur in
Abständen gesäubert, sondern auch abgetaut werden. Einer Waschmaschine
sollte man ab und an mit einer Essigwäsche etwas Gutes tun, denn
dadurch wird der Kalk, der sich am Heizstab befindet, gelöst. Auch
Gummidichtungen müssen gepflegt und ab und an gefettet werden.
Bakterien befinden sich auf dem Boden, im Wasser in
der Luft und auf allen Gegenständen. Sie leben auf unseren Schleimhäuten,
im Mund, in Nase und Rachen, im Darm, den Geschlechtsorganen, auf der
Haut.
Der übertriebene Einsatz von Desinfektionsmitteln
kann auch die für unser Leben nützlichen Mikroorganismen töten
und so das menschliche Immunsystem schwächen.
Eine andere Entwicklung ist leider die, dass durch die immer größere
Umweltverschmutzung die Belastung,
der unser Körper ausgesetzt ist, stetig steigt. Alarmierende Zahlen
über den Anstieg der Allergiker
sprechen für sich. 40 Prozent der Deutschen sind allergiegefährdet,
das heißt, es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Körper
(mitunter auf einen im allgemeinen harmlosen Stoff) allergisch reagiert.
Besonders Kinder sind davon betroffen.