Entsprechend
dem allgemeinen Leitungsmodell
müssen für einen elektrischen Leitungsvorgang zwei Voraussetzungen
erfüllt sein:
- Vorhandensein frei beweglicher (wanderungsfähiger)
Ladungsträger: Bei Metallen existieren aufgrund der Metallbindung
Elektronen als sogenanntes Elektronengas, die sich im Metall nahezu frei bewegen können.
- Existenz eines elektrischen Feldes: Das wird durch
Anlegen einer elektrischen Spannung erreicht.
Der Verlauf
des elektrischen Leitungsvorganges in Metallen ist dadurch gekennzeichnet,
dass
- sich Elektronen
im Metall gerichtet bewegen,
- die gerichtete Bewegung der Elektronen durch Zusammenstöße
mit den Metall-Ionen behindert
wird,
- beim Leitungsvorgang elektrische Energie in thermische
Energie umgewandelt wird. Die thermische Energie wird in Form von Wärme
oder Licht an die Umgebung abgegeben.
Auftreten und Anwendung
von Leitungsvorgängen in Metallen
Leitungsvorgänge in Metallen treten in allen elektrischen Leitungen
auf. Unerwünscht ist dort allerdings die Umwandlung elektrischer Energie
in Wärme und Licht.
Leitungsvorgänge in Metallen werden z.B. bei Heizwendeln (Nutzung der
Wärmewirkung) oder bei Glühlampen (Nutzung der Lichtwirkung) genutzt.
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