Ein
Volta-Element
ist die Grundform einer Batterie. Es ist eine einfache elektrische Quelle,
in der
elektrische Energie gespeichert
ist und die als
Spannungsquelle zur
Verfügung steht.
Die elektrische Spannung entsteht dadurch, dass zwei verschiedene Metalle
in eine leitende Flüssigkeit gebracht werden. Dadurch werden
elektrische
Ladungen getrennt.
Das Volta-Element ist nach ALESSANDRO
VOLTA
(1745 - 1827) benannt. Er selbst verwendete Zink und Kupfer als Metalle
und tauchte diese in Salzwasser.
Man kann auch andere elektrisch leitende Flüssigkeiten
verwenden, wie z.B. Lauge oder verdünnte Schwefelsäure.
VOLTA entdeckte das Prinzip dieser elektrischen Quelle 1794, nachdem er
sich ausführlich mit der von LUIGI GALVANI 1791 veröffentlichten
Beschreibung der "tierischen Elektrizität" beschäftigt
hatte.
Um eine größere Spannung zu erhalten, verband er mehrere Elemente
so, wie das in Bild 3 dargestellt ist.
1830 schrieb
er in einem Brief: " ... Dreißig, vierzig ... oder mehr
Kupferstücke, ... jedes in Verbindung mit einem Stück Zink; ferner
eine gleiche Anzahl Schichten, z.B. Salzwasser, Lauge oder dergleichen;
eine solche Anlage der Leiter stets in der gleichen Weise wiederholt; das
ist alles, woraus mein neuer Apparat besteht."
Eine solche Anordnung von in Reihe geschalteten Volta-Elementen bezeichnet
man als
voltasche Säule.
Bei einer solchen voltaschen Säule addieren sich die Spannungen der
einzelnen Elemente zu einer Gesamtspannung.
Das Prinzip des Volta-Elements wird noch heute in
Monozellen,
Batterien und
Akkumulatoren
genutzt.