Fast alle Arten von schriftlichen Darstellungsformen werden im Deutschunterricht
als Aufsatz formuliert.
Dabei sind die Formen von Texten traditionell vorgegebene und bewährte
kommunikative Muster. Obwohl jede Textform spezifische äußere
Merkmale und unterschiedliche Ausdrucksformen aufweist, ist nicht immer
eine klare Abgrenzung möglich. Teilweise sind Übergänge
zwischen den Formen fließend.
Zur Vorbereitung eines jeden Aufsatzes
gehört:
Diese Vorgehensweise kann im Detail bei den einzelnen Darstellungsformen abweichen.
Stilistische Hilfsmittel
Soll etwas erzählt, über etwas berichtet, etwas beschrieben
oder etwas erörtert werden, so ist stets Sachkenntnis
die erste Voraussetzung. In jedem Satz ist zu überlegen, durch welches
Wort bzw. Wendung ein Gegenstand oder Vorgang, eine Person oder eine Eigenschaft
am treffendsten bezeichnet werden können.
Die Bezeichnungen sollen nicht nur
den Sachverhalt richtig wiedergeben und den Standpunkt des Verfassers
zum Ausdruck bringen; sie sollen auch so gewählt sein, dass sie vom
Leser oder Hörer entsprechend verstanden werden.
Daraus ergeben sich folgende Hilfsmittel
(vgl. Bild 1):
Äußere Form des Aufsatzes
Durch die äußere
Form kann man die inhaltliche Aussage eines Textes zum "Klingen"
bringen oder zerstören. Da Aufsätze Sachinformationen enthalten,
sollte auch das Schriftbild möglichst sachlich, ohne besonderen ornamentalen
Anspruch, erscheinen.
Allerdings ist auf die Übersichtlichkeit und Lesbarkeit zu achten,
indem man deutliche Abschnitte, Teilüberschriften und Überschriften
hervorhebt. Weiterhin ist es sinnvoll, eine Schrift (wenn am Computer
geschrieben wird) zu verwenden und genügend Rand für Korrekturen
oder Notizen zu lassen.