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Rede
Frei reden: Blickkontakt mit den ZuhörernHeinrich von Kleist: Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden Ciceros drei Bücher vom Reden (Auszug)

Reden hören wir im Alltag und in der Öffentlichkeit, in Schule und Beruf häufig.
Vielfach erreichen sie uns über die Medien. Reden oder auch Ansprachen in Spielfilmen nehmen wir mitunter eher auf.
Manchmal fragen wir uns, ob wir auch so gut reden könnten - bei einem Klassentreffen oder auf einer Schulfeier? Wir hören nicht nur zu, was jemand vorträgt, sondern auch, wie seine Rede auf die Hörer wirkt, einschließlich auf uns selbst.
Wenn wir nun selbst reden wollen oder - vielleicht aus einem aktuellen Anlass - zum Reden aufgefordert werden, was sollten wir wissen?

Die Rede ist ein Monolog, bei dem die Informationen vor allem in Richtung der Hörer fließen. Es geht nicht vorrangig um deren vollständige thematische Unterrichtung. Die Zuhörer sollen vielmehr informiert, angeregt oder zu bestimmten Handlungen aktiviert werden. Jede Rede hat einen bestimmten Zweck bzw. ein Ziel. Dementsprechend unterscheiden wir

Wie entsteht eine gute Rede?



Um eine gute Rede zu halten, sollte man die folgenden fünf Schritte einhalten.

  1. inventio: das Auffinden der Gedanken
  2. dispositio: das Anordnen der Gedanken
  3. elocutio: die sprachliche Ausgestaltung der Gedanken
  4. memoria: das Vertrautwerden mit dem ausformulierten Material
  5. actio: das Halten der Rede selbst

HEINRICH VON KLEISTs „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“ kann man in PDF 1 nachlesen.

Was ist beim Reden zu beachten?

Über CICEROs Gedanken über die „Beredsamkeit bei den Römern“ kannst du in PDF 2 nachlesen.
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