Deutsch
Rollenspiel
Über das Rollenspiel können Anregungen und einsichten gewonnen werden.Mit Rollenspielen lassen sich Konfliktsituationen nachspielen.Requisiten

Das Rollenspiel ist die dramatische (handelnde) Form des Gesprächs. Das Thema wird Gegenstand gestalteter Nachahmung durch mehrere Personen.

Über das Rollenspiel können Anregungen, Einsichten und Spaß gewonnen werden. Es bietet die Möglichkeit,

Vorbereitung eines Rollenspiels
Voraussetzungen für ein Rollenspiel sind die Entscheidung für ein Thema und eine spielerische Neigung der Schüler. Letzteres ist dann besonders nützlich, wenn auch stumme Spielszenen vorgesehen sind (denkbar beispielsweise zum Thema "Gewalt in der Familie").
Gibt es außer dem Thema noch keine weitere Idee zur Gestaltung eines Spiels, können Spielablauf und die Rollen mit den Schülern selbst erarbeitet werden. Der Inhalt wird gemeinsam erdacht, die Kreativität aller genutzt. Das fördert die Identifizierung mit dem Spiel und die Rollen werden für die Spieler "maßgeschneidert".

Anwendungsbeispiel:
Das Thema "Verhaltensweisen, die wir alle nicht mögen" könnte gewählt werden. Kleine Teams könnten dann jeweils selbstständig eine bestimmte Verhaltensweise auswählen und sich dafür Texte ausdenken. Und es könnten dafür auch geeignete Requisiten gesucht werden.

 

Gestaltungsformen und -arten von Rollenspielen
Es gibt verschiedene Formen und Möglichkeiten, Rollenspiele zu gestalten.

Beispiel
Thema: "Zeugnistag"
Spielsituation: ein versetzungsgefährdeter Schüler erhält sein Zeugnis vom Lehrer und muss anschließend seinen Eltern klar machen, dass er wieder ein so schlechtes Zeugnis hat.
Typen: Der Lehrer setzt hauptsächlich auf Ermahnungen, der Vater ist ein jähzorniger Mensch.

© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim und DUDEN PAETEC GmbH, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. www.schuelerlexikon.de