Partikeln
können eine Hervorhebung ausdrücken, den Grad einer Intensität
festlegen oder in Gesprächen die innere Einstellung des Sprechers verdeutlichen.
Sie sind in ihrer Form unveränderlich und haben kaum eine eigene inhaltliche
Bedeutung.
Sie lassen sich je nach ihrer Funktion im Satz in verschiedene Untergruppen
(Teilklassen) teilen.
Teilklassen der Partikeln
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Teilklasse
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Merkmale
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Beispiel
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Gradpartikeln äußerst, durchaus, höchst, irre, recht, sehr, überaus, ungemein, ziemlich, zutiefst |
geben die Intensität
einer Eigenschaft an |
Ihr Vortrag war sehr
gut. |
| werden meist Adjektiven, aber auch Adverbien und Verben zugeordnet | Ich bin höchst
erfreut. Der Film war äußerst spannend. |
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Modalpartikeln aber, auch, bloß, denn, doch, eben, eigentlich, etwa, halt, ja, mal, nur, schon, vielleicht, wohl |
eine innere Einstellung, Erwartung wird ausgedrückt |
Das ist doch die Höhe. |
| die Aussage wird im Sinne von Zustimmung, Ablehnung
usw. subjektiv gefärbt |
Woher soll ich das denn wissen? |
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| Gebrauch auch in Mehrfachkombinationen möglich | Das könntest du doch vielleicht mal für mich in der nächsten Stunde machen. | |
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Fokuspartikeln allein, besonders, bloß, nur, selbst, sogar, wenigstens |
dienen der Hervorhebung einer bestimmten Satzaussage vor anderen | Du hast wenigstens
mitgemacht. Selbst Peter konnte nicht helfen. Sogar ich musste lachen. |
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Gesprächspartikeln also, genau, gut, hallo, ja, nein, nun, richtig, so, tschüs |
dienen der Gliederung eines Gesprächs | Ich hab doch Recht, oder? |
| können Bestätigung oder Vergewisserung ausdrücken | So, das wars für heute. | |
| Zurufe, Grüße, Wünsche, Gebote, die für einen ganzen Satz stehen | Jetzt aber ins Bett, husch! | |
| Antworten auf Entscheidungsfragen | Bist du fertig? Ja (ich bin fertig). |