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Alan MacDiarmid
ALAN MACDIARMID (1927 bis 2007)

ALAN MACDIARMID wuchs als Sohn einer wegen der Neuseeländischen Depression armen aber gebildeten Familie in der Nähe von Wellington auf. Schon als Schulkind verdiente er sich sein eigenes Geld als Milch- und Zeitungsausfahrer. Das Gymnasium musste er nach nur drei Jahren im Alter von 16 Jahren wieder verlassen, weil die bescheidene Rente seines Vaters nicht reichte, um die Schule zu finanzieren. MACDIARMID nahm eine Stelle als Aushilfe an der Victoria University in Wellington an und konnte so wenigstens in Teilzeit studieren. Für Chemie interessierte er sich, seit er als Kind an ein altes Schulbuch seines Vaters, einem Ingenieur, geraten war. Obwohl MACDIARMID für seinen Lebensunterhalt alleine aufkommen musste, schloss er sein Studium in Mathematik und Chemie mit den besten Noten ab.1951 gewährte ihm die University of Wisconsin (USA) ein Doktorandenstipendium, das er dankbar annahm. Nach einem Zwischenstopp in Cambridge kam er 1955 an die University of Pennsylvania, wo er seit 1988 Professor ist.
Seit den 1970ern arbeitet MACDIARMID mit seinen Kollegen ALAN HEEGER (USA) und HIDEKI SHIRAKAWA (Japan) an elektrisch leitenden Polymeren. Das sind Kunststoffe, die durch Einwirkung von außen für Elektrizität durchlässig gemacht werden können. Wichtig sind diese leitenden Kunststoffe für moderne Elektronik, eingesetzt werden sie schon jetzt bei Handys oder Solarzellen. 2000 bekam das Forschertrio für seine Leistungen auf dem Gebiet den Nobelpreis Chemie verliehen, zahllose andere teils hoch dotierte Preise hat MACDIARMID im Laufe seiner Forscherkarriere außerdem entgegen genommen.
Am 07.02.2007 starb ALAN MACDIARMID in Philadelphia, der Stadt in der er über 50 Jahre lang Professor (University of Pennsylvania) war.

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