

Im Internet gibt es viele Provider,
bei denen kostenlose Email-Accounts eingerichtet
werden können, so dass jedermann Emails
oder kürzer Mails versenden und erhalten
kann, die beim Empfänger in der Inbox ankommen. Man fürchtet
Spam Mails und ist schnell genervt von der
vermeintlichen pop-up Werbung.
Ein spannendes Spielzeug nicht nur
für Kinder und Jugendliche ist die Playstation.
Der Videorekorder ist mittlerweile ziemlich out,
denn DVD-Player (Digital Versatile Disc) bieten
Filme in besserer Qualität und wahlweise in verschiedenen Sprachen.
Ebenso ist das Wortfeld der Musik stark durch englische Einflüsse geprägt: Hier ist beispielsweise der MP3-Player zu nennen. Menschen mit einem Walkman gehören heute nicht mehr zum täglichen Straßenbild, sondern die tragbare Kassette ist dem kompakten CD-Player gewichen, der mit Anti-Shock und einem Bass Boost System ausgerüstet ist und über eine Random-Funktion verfügt (CD = Compact Disc).
In Clubs legt ein DJ
(Disc Jockey) auf, wobei auch die verschiedenen modernen Musikrichtungen
meistens englische Bezeichnungen tragen (Hip Hop,
Rap, Drum and Base, Heavy Metal, Punk). Neue Bands
werden oft durch einen Sampler bekannt, auf
dem ein Hit von ihnen ist, der dann in die
Charts kommt. Gruppen, die den Durchbruch schaffen,
sind live in concert zu hören, proudly
presented von einer Konzertagentur, mit der ihr Manager
vorher verhandelt. Vor jedem Auftritt ist ein Soundcheck
notwendig. Die einzelnen Bandmitglieder halten sich vor und nach dem Auftritt
im Backstage-Bereich auf, zu dem Fans
normalerweise keinen Zutritt haben, es sei denn, sie haben gute Connections
und standen beim Einlass auf der Gäste- oder auch VIP-Liste.
Die Abkürzung VIP für very
important person ist nur eines von zahlreichen Beispielen, wie
auch englische Abkürzungen
unseren Alltag prägen. Viele internationale Organisationen tragen
englische Namen und Abkürzungen: UN = United
Nations, UNICEF = United Nations Children's
Fund, AI = Amnesty International, aber
auch internationale Erscheinungen wie AIDS für Acquired
Immune Deficiency Syndrome.
Warum immer Englisch?
Einerseits hat sich die englische Sprache in den letzten Jahrhunderten
durch Imperialismus und Kolonialismus
weit über die Erdkugel verbreitet.
Heute transportieren zahlreiche, schnelle Medien
die englische Sprache in die ganze Welt. Andererseits bietet Englisch
den Vorteil, schon bei relativ geringen Kenntnissen eine Verständigung
unter Menschen zu ermöglichen, deren Muttersprache nicht Englisch
ist.
Es überrascht nicht, wenn technische Neuheiten
eine englische Bezeichnung bekommen, aber es ist erstaunlich, wie existierende
Begriffe durch englische verdrängt werden und folglich als altmodisch
wahrgenommen werden. Zum Beispiel kann man in Drogerien problemlos nach
Aftershave oder einer Bodymilk
fragen, ohne mit diesen englischen Wörtern Unverständnis hervorzurufen.
Dabei könnte man ebenso gut von Rasierwasser und Körpercreme
sprechen! Generell gilt in der Kosmetik
mittlerweile, dass viele Produktbezeichnungen teilweise oder ganz Englisch
sind (Lipgloss, Shampoo, Shower Gel).
Die Werbung verwendet absichtlich
viele englische Adjektive wie new, fresh, clean, soft,
shining. Sie sind kurz und einprägsam, und die Kunden sollen glauben, ein besonders gutes Produkt zu kaufen,
mit dem sie außerdem im Trend liegen.
Beim Fernsehen wird selbstverständlich
vom Pay-TV gesprochen, und nicht nur dort kann
man für Stars voten. Es heißt beim
Fußball nicht mehr Uefa-Pokal, sondern meistens UEFA Cup, und für die Championsleague hat es wohl
nie einen anderen Begriff gegeben.
Viele Sportarten tragen englische Bezeichnungen: Basketball, Volleyball, Aerobic, Skaten, Snowboarden. Beim Tennis spielt man ein Match. Die Anleitung erfolgt von einem Coach oder Trainer. Wer nicht zum Training seines Teams geht, hat oft ein Abonnement im Fitness-Center.
Aus dem amerikanischen Englisch stammt der Begriff girlie, der ursprünglich einen negativen Beigeschmack hatte. Mittlerweile
finden viele Mädchen oder junge Frauen es "angesagt", also hip bzw. cool, so
bezeichnet zu werden, weil sie glauben, dann nicht als brav und langweilig
zu gelten. Eine entsprechende Bezeichnung für Jungen und Männer
existiert nicht, aber etwas Gleichberechtigung gibt es zumindest an anderer
Stelle: Auch in Männermagazinen ist die gute Figur ein wichtiges
Thema: Das Problem des fat burning beschäftigt
also beide Geschlechter.
Ob eines Tages auch der CD-Brenner zum burner getauft wird?