

1. Die eigene Adresse
Bei einem eigenen Briefkopf ist die Adresse
dort bereits vermerkt. Für den Briefkopf oder die Angabe der Adresse
links oben sollte beachtet werden, dass keine deutschen Sonderzeichen
wie ä, ö, ü oder ß
verwendet werden. Sie müssen in ae, oe, ue
und ss umgewandelt werden, so dass sie international
verständlich sind. Außerdem sollten keine Abkürzungen
verwendet werden, weil diese zu Missverständnissen führen können.
Vorausgesetzt man schreibt aus Deutschland, gehört die Landesangabe
Germany in den Briefkopf.
Ddie Telefonnummer kann wahlweise angegeben werden und sollte die internationale
Vorwahl (für Deutschland 0049) enthalten.
2. Das Datum
Das Datum steht in der Regel ebenfalls
linksbündig. Ob zuerst der Monat oder der Tag genannt wird, hängt
vom Zielland ab, denn es gibt Unterschiede zwischen der britischen und
der US-amerikanischen Datumsangabe.
britische Datierweise: 5 March 2005
amerikanische Datierweise: March 5, 2005
3. Die Adresse des Empfängers
Bei der Adresse des Empfängers sollte folgende Reihenfolge eingehalten
werden: Titel, Name, Position, Name des Unternehmens, Straße, Ort,
wie z. B.
PhD Suzanne Hennerson
Associate Dean
Arizona State University
9835 University Drive
85281 Tempe, Arizona
4. Die Anrede
Welche Anrede man wählt, hängt
davon ab, wie gut der Adressat bekannt ist. Insbesondere bei Frauen, sollte
die Anrede sehr genau ausgewählt sein: Ist die Frau verheiratet,
wird sie mit Dear Mrs Miller,
angeredet.
Ansonsten hat sich die Anrede Dear Ms. Smurf,
eingebürgert. Für Herren gilt generell Dear
Mr. Smith,
Wird ein Brief an eine unbekannte Person gerichtet,
verwendet man entweder die Anrede Dear Sir,
bzw. Dear Madam,
oder Dear
Sir or Madam,
(die britische Version für Sehr
geehrte Damen und Herren). Ähnlich ist es bei Briefen, die
an eine Institution gerichtet sind, wie z. B. Dear
Northwest Services,
oder Dear Dean of
Students,
Egal welche Anrede verwendet wird, im Anschluss
folgen stets ein Komma und eine Leerzeile.
5. Der Briefkörper
Es ist üblich, in der ersten Zeile zunächst den Betreff
des Briefes in einem Satz auf den Punkt zu bringen. Dieser Satz kann in
der Regel mit This letter is regarding... einleitet
werden. Im englischen Sprachraum wird der erste Satz eines Briefes, obwohl
er auf ein Komma folgt, immer mit einem Großbuchstaben
begonnen.
Nach der Betreffzeile folgt
erneut eine Leerzeile, dann beginnt der Brief mit einem einleitenden Paragrafen,
aus dem das Ziel des Briefes klar hervorgeht. In den folgenden Paragrafen
werden die zentralen Punkte des Schreibens dargelegt. Auch hier ist Kürze
und Klarheit gefragt, die in Absätze
gliedert. Im letzten Absatz bedankt man sich schließlich beim Empfänger
und eröffnen Möglichkeiten des weiteren Vorgehens, wie z. B.:
6. Die Grußformel
Als Grußformel reicht
generell Sincerely,
. Es kann auch Sincerely
yours,
oder Yours sincerely,
geschrieben werden, sofern der Adressat besser bekannt ist.
7. Die Unterschrift
Es sollten mehrere Leerzeilen für die eigenhändige Unterschrift
freigelassen werden und der Namen auch nochmals in gedruckter Form geschrieben
sein.
8. Anhänge
Das deutsche Wort Anhang wird im
Englischen mit Enclosure übersetzt und
steht in der letzten Zeile. Es kann im Singular mit Enc.,
im Plural mit Encs. abgekürzt werden.
Die einzelnen Anhänge werden nicht aufgeführt.
Bevor der Brief abgeschickt wird, sollte er noch einmal gelesen werden.
Zunächst der Inhalt:
Für die Adresse auf dem Umschlag gelten dieselben Regeln wie für
die Adresse des Empfängers im Briefkopf. Nun muss der Brief noch
korrekt frankiert werden
und ab geht die Post!