JOHN L. AUSTIN hielt 1955 eine Vorlesungsreihe mit dem Titel How to do things with words. AUSTINS Ausführungen zum Thema, wie man mit Worten Dinge tun kann gelten gemeinhin als Geburtsstunde der Sprechakttheorie.
Eine Sprechhandlung besteht aus vier Teilen:
| 1) |
Lokution:
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Struktur und Äußerung, Bedeutungsinhalt |
| 2) |
Proposition:
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Aussage über die Welt |
| 3) |
Illokution (Ziel):
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die (meist implizite) Angabe, wie die Äußerung aufzufassen ist, also etwa als Feststellung, Wunsch, Bitte |
| 4) |
Perlokution:
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(beabsichtigte Wirkung auf den Zuhörer, z. B. jemanden um etwas bitten, jemanden warnen, etwas (nicht) zu tun etc. |