
Verrückte Diskussion (2
Teilnehmer, Beobachter)
Jeder der beiden Diskussionsteilnehmer erhält einen Gegenstand aus
dem Alltagsleben, wie z. B. einen Fußball und eine Fernsehzeitschrift
und muss so gut wie möglich begründen, warum sein Gegenstand
der wichtigere ist. Die Beobachter entscheiden, wessen Argumente die besseren
sind.
Sinn und Zweck dieser Diskussionsform ist, dass die Teilnehmer lernen,
sich wirklich gute und überzeugende
Argumente für Dinge zu überlegen, die diese Aufmerksamkeit eigentlich
gar nicht verdienen. Das macht die Argumentauswahl noch kniffliger.
Marktplatzdiskussion (mind.
4 Teilnehmer)
Die Diskussionsteilnehmer gehen im Raum herum wie auf einem Marktplatz.
Nacheinander unterhalten sie sich für jeweils 2-5 Minuten mit allen
anderen Teilnehmern, die ihnen begegnen. Ziel ist es hier, immer wieder
neue Argumente kennen zu lernen, diese zum eigenen Argumentenstamm hinzuzufügen
und sie im nächsten Argumentationsgespräch einzuflechten.
Pyramidendiskussion (mind.
4 Teilnehmer)
Die Anzahl der Teilnehmer steigt an wie eine Pyramide. Zuerst bereiten
die Teilnehmer allein die Diskussionsargumente vor, dann diskutieren sie
zu zweit, zu viert, etc. Der Vorteil dieser Argumentationsart ist, dass
Teilnehmer, die gehemmt sind, in größeren Gruppen zu diskutieren,
ihre Argumente erst im kleinen Kreis bzw. allein vorbereiten und austesten
können, bevor sie diese in einer größeren Gruppe vorbringen.
Diskussionstickets (mind. 3
Teilnehmer)
Jeder der Diskussionsteilnehmer erhält die gleiche Anzahl an Tickets
(farbige Papierstreifen). Immer wenn er einen Diskussionsbeitrag leisten
will, muss er ein Ticket abgeben. Am Ende der Diskussion müssen alle
ihre Tickets verbraucht haben. Ziel ist es, dass sprachlich gute Teilnehmer
nicht die meiste Zeit reden, und schwächere Teilnehmer sich zurückhalten.
Bei dieser Diskussionsform kommt wirklich jeder zu Wort.