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Ernest Rutherford of Nelson
ERNEST RUTHERFORD OF NELSON (1871 bis 1937)
ERNEST RUTHERFORD entstammte einer Einwandererfamilie: Sein Vater James, gebürtiger Schotte und seine Mutter Martha, Engländerin, waren selbst erst als Kinder nach Neuseeland gekommen. ERNEST RUTHERFORD wuchs in ländlicher Umgebung auf. Er war harte Arbeit und den Umgang mit hart arbeitenden Menschen gewohnt. Schon als Kind fiel er in der Schule durch Fleiß und Begabung auf. Stipendien ermöglichten ihm den Zugang zum Nelson College und später zur Universität in Christchurch. RUTHERFORD schloss sein Studium in Mathematik und Physik als Jahrgangsbester ab.
1895 reiste er, nachdem ihm ein weiteres Stipendium gewährt worden war, nach England. Am Cavendish Laboratorium in Cambridge setzte er seine Forschungsarbeiten fort: Er beschäftigte sich mit elektromagnetsichen Feldern, bevor er begann, sich gemeinsam mit seinem Lehrer und Förderer JOSEPH JOHN THOMPSON der Radioaktivität zuzuwenden. Im Zuge dieser Experimente - Rutherford gilt als einer der wichtigsten Experimentalphysiker - entdeckte er die Alpha- und Beta-Strahlung, die Wandelbarkeit von Atomkernen unter Bestrahlung und später auch die Kernstruktur des Atoms. Das Rutherfordsche Atommodell wird bis heute gelehrt.
Von 1898 bis 1907 forschte und lebte RUTHERFORD in Kanada an der McGill-Universität in Montreal. Eine Professur an der Universität von Manchester führte ihn zurück nach England. 1908 bekam RUTHERFORD für seine Untersuchung über den Zerfall der Elemente und die Chemie der radioaktiven Materie den Nobelpreis Chemie. 1911 wurde er geadelt. 1919 wurde RUTHERFORD Direktor des Cavendish Laboratoriums, 1925 Präsident der Royal Society. 1931 wurde er Baron. Er trug fortan an den Titel LORD RUTHERFORD OF NELSON.
Nach seinem Tod wurde ERNEST RUTHERFORD, dessen Forschungsergebnisse wegweisend für die künftige Atomphysik waren, in Westminster Abbey in der Nähe ISAAC NEWTONs begraben.
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