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Greenpeace
Greenpeace-Aktivisten vor der Bohrinsel Brent Spar

Gründungsgeschichte
Die Entstehung von Greenpeace geht darauf zurück, dass eine kleine Gruppe nordamerikanischer Atomtestgegner am 15. September 1971 mit dem gecharterten Fischkutter Phillis Cormak in See stachen, um gegen die amerikanischen Atomversuche auf Amchitka, einer kleinen Halbinsel vor Alaska, zu protestieren. Obwohl das Boot aufgehalten wurde, erregte die Aktion der kanadischen Bürgerinitiative große Aufmerksamkeit. Das Ziel, die Öffentlichkeit auf die fatalen Folgen der Atomtests aufmerksam zu machen, wurde erreicht. Nach massivem öffentlichem Druck (Demonstrationen, Streik- und Boykottaufrufe) waren die USA gezwungen, die Atomtests auf Amchitka einzustellen.

Methoden und Erfolge
Von Anfang an sind typische Methoden der Organisation, mit spektakulären, gewaltfreien Aktionen die Öffentlichkeit mit Unterstützung der Medien zu informieren und emotional für umweltpolitische Ziele zu mobilisieren. Greenpeace konnte eine Reihe beachtlicher Erfolge erzielen, z. B.:

Aktionen und Kampagnen
In den über 30 Jahren seiner Existenz hat Greenpeace zahlreiche Aktionen durchgeführt:

Die gegenwärtigen Kampagnen von Greenpeace gruppieren sich um folgende Themenbereiche:

Greenpeace als Non-Governmental-Organization
Über die spektakulären Aktionen und die Forschungsarbeit hinaus arbeitet Greenpeace bei internationalen Umweltkonferenzen mit, z. B. die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung von 1992 in Rio de Janeiro. Greenpeace besitzt den offiziellen Status einer Non-Governmental Organization und tritt wie amnesty international als unabhängiger Teilnehmer bei internationalen Verhandlungen auf. Greenpeace hat einen offiziellen Beraterstatus bei verschiedenen internationalen Konferenzen, z. B. bei

Hinzu kommt der Berater- bzw. Beobachterstatus im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen sowie in der UN-Vollversammlung.

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