Vorbereitung
Neben dem Text braucht man eine freie Spalte,
in der man sich Stichpunkte
zum Textinhalt notieren kann. Falls diese nicht von vornherein vorhanden
ist, kann man sich vielleicht ein schmales Blatt Papier mit Klebeband
befestigen. Man muss jedoch darauf achten, dass diese Spalte nicht zu
breit ist. Es soll wirklich nur das Allernötigste notiert
werden und nicht der halbe Textinhalt.
Erstes Lesen
Es bietet sich an, den Text zweimal zu lesen. Das erste Lesen dient dem
orientierenden Lesen, dem Überfliegen
des Textes. Hier werden noch keine Notizen gemacht, sondern nur Wörter
farbig markiert, die eventuell als Stichpunkt in Frage kommen. Schon jetzt
gliedert man sich den Text anhand der Absätze gedanklich in Abschnitte.
So kommt man besser voran, weil man Abschnitt für Abschnitt abarbeitet
und nicht immer den ganzen Textberg vor sich sieht. In diesen Abschnitten
markiert man Wörter. Am besten geht man hier wieder Satz für
Satz vor. Wenn möglich markiert man nur ein Wort pro Satz. Je weniger
der Text letztendlich markiert ist, desto überschaubarer bleibt er
für die weitere Bearbeitung.
Zweites Lesen
Nun werden die Notizen gemacht. Auch hier geht man wieder abschnitt- und
satzweise vor. Es wird überprüft, ob die markierten Wörter
sich wirklich als Stichpunkte eignen, oder ob besser etwas anderes notiert
werden sollte. Grundlage der Überlegung ist, wie man mit so wenigen
Wörtern wie möglich den jeweiligen Satzsinn
rekonstruieren kann. Darum kann man auch ein textfremdes Wort notieren,
wenn es besser passt. Wenn der Satz in einem Text beispielsweise lautet:
They ate at eight o'clock and had very good Chinese
food dann kann man eventuell auch einfach das Wort dinner notieren.
Nachbereitung
Anhand der nun gemachten Notizen kann man jetzt den Text noch einmal Revue
passieren lassen. Man schaut sich die notierten Wörter an und rekonstruiert
so den Textinhalt. Um ihn noch besser zu verinnerlichen, kann man anhand
der Notizen eine kurze Zusammenfassung des Textes schreiben.