1840 hatte VICTORIA ihren Cousin Prinz ALBERT von Sachsen-Coburg-Gotha
geheiratet. ALBERT unterstützte sie zwar nicht unwesentlich in ihrem
politischen Leben, blieb aber dennoch eher im Hintergrund. Er engagierte
sich verstärkt im Sozialbereich.
So wurden z. B. Arbeiterwohnungen nach seinen Konzepten gebaut.
VICTORIA brachte neun Kinder zur Welt, um deren Erziehung und Bildung
sich ALBERT vorrangig kümmerte.
Während VICTORIAs Amtszeit kam es im British Empire bereits
zur Selbstverwaltung einiger Kolonien. Diese Dominions
blieben allerdings durch einen Generalgouverneur, der die Außenpolitik
regelte, vertreten und es galt britisches Recht.
VICTORIA setzte sich für die Abschaffung
der Sklaverei im British Empire ein und schränkte die Kinderarbeit
in England ein.
Gänzlich auf der Strecke blieb unter ihrer Herrschaft allerdings
die Frauenbewegung.
VICTORIA sprach den Frauen jegliches Recht ab. Sie verdammte eine Gleichberechtigung
und war entschieden für eine strenge Moral.
Das nach ihr benannte Viktorianische Zeitalter
gilt daher auch als extrem prüde und sexualitätsfeindlich.
VICTORIA starb 1901 auf der Isle of Wight.