





Der spezifische Charakter bildnerischer Grundelemente wird in seinen Erscheinungsformen mithilfe folgender Kategorien bestimmt:
1. Formkontraste
Formkontraste bestehen,
wenn zwischen nebeneinander liegenden Formen erkennbare Unterschiede bestehen.
Während sich ähnliche Formen angleichen, heben sich gegensätzliche
stärker voneinander ab.
Qualitätskontrast
Quantitätskontrast/Größenkontrast
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2. Hell-Dunkel-Kontraste/Farbkontraste
Der Hell-Dunkel-Kontrast gehört zu den wichtigsten und ausdrucksstärksten Kontrasten
in der Bildgestaltung. Je größer der Hell-Dunkel-Kontrast,
desto größer ist die Spannung im Bild und es entsteht "Dramatik".
Grundsätzlich gilt, dass dunkle Formen auf hellem Grund zur Geltung kommen und helle
Formen auf dunklem Grund. Abgedunkelte Bildränder, welche
eine helle Bildmitte umschließen, halten den Blick des Betrachters
fest. Dunkelheiten am oberen Bildrand wirken schwer, an den Seitenrändern
verleihen sie dem Bild Standfestigkeit. Grautöne wirken heller oder dunkler, je nachdem ob sie neben anderen Grautönen
stehen (Bild 5).
Ähnliche Farbtöne erzeugen eine ruhige und harmonische Wirkung,
gegensätzliche Farben (betrifft: Intensität, Helligkeit, Farbton)
wirken spannungsbildend.

3. OberflächenkontrasteDiverse Kontrastbeziehungen, die bei entsprechender Anordnung eine Bildspannung hervorrufen:
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groß-klein |
hoch-niedrig |
|
breit-schmal |
Fläche-Linie |
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dick-dünn |
Linie-Körper |
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schwarz-weiß |
Punkt-Linie |
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viel-wenig |
glatt-rau |
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gerade-gebogen |
hart-weich |
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spitz-stumpf |
stetig-unterbrochen |
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horizontal-vertikal |
flüssig-fest |
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diagonal-zirkulär |
stark-schwach |