

sein (Video 1).
Wahrnehmung von Formabfolgen
Eine Plastik kann man besonders gut verstehen, wenn man sie "be-greift".
Leider ist es gerade in Museen häufig nicht gestattet, die
Werke anzufassen. Deshalb sollten die Sinne an Werken geschult werden,
denen man näher kommen darf, z. B. Brunnenplastiken (Bild 2). Der
allgemeine Wunsch, die Plastiken zu berühren, zeigt sich in den verschiedenen
Färbungen der Plastik. Häufig berührte Stellen weisen eine
andere Farbigkeit auf.
Wird das Augen in der Wahrnehmung von Formabfolgen (Video 1) geschult, kann diese sinnlich taktile Erfahrung ein wenig ersetzt werden. Zu beobachten sind also die Abfolgen von (Bild 3)
Auch verschiedene Krümmungsgrade
und die Verschiedenartigkeit von Winkeln
sollte Beachtung finden.
Herrschen überwiegend runde Formen vor, dann kann sich die Wirkung
als angenehm, weich, schwungvoll oder prall erweisen, aber auch die negative
Wirkung von eher weichlich, aufgebläht oder teigig ist möglich.
Überwiegen die eher eckigen Formen, kann die Plastik in ihrer Wirkung
zwischen straff, stabil, kristallen oder hart, spröde, technisch
und abstoßend angelegt sein.