Gerichtetheit von Form- und Bildelementen
Gerichtetheit
von Format und Bildelementen
Zur Wirkung eines Gemäldes trägt ebenso wie Format und Positionierung
die Gerichtetheit von Format und Bildelementen bei. Das Querformat kommt
dem normalen Seheindruck am nächsten, es betont die horizontalen Linien,
während das Hochformat die vertikalen Linien sehr betont.
Bei extremen
Formatproportionen
(z. B. langes Hoch- oder Querformat) wirkt schon die Ausrichtung des
Formats für sich. Andere Bildformate, wie Kreis oder Ellipse, wirken
ungewöhnlich. Dynamisch oder unruhig wirken Bildelemente mit unterschiedlicher
Gerichtetheit, was sich bei zunehmender Anzahl steigert (Bild 1).
Somit vermittelt ein Gemälde mit starker Gleichrichtung seiner Elemente
einen ruhigen Eindruck. Diese Wirkung ist bei horizontaler
Ausrichtung
der Bildelemente und des Formats am stärksten (Bild 2).