








| Formen | Themen | Material | Techniken |
| – Glasmalerei – Tafelmalerei – Fresko – Buchmalerei – Holzschnitt – Kupferstich |
– biblische Darstellungen – höfisches Leben – Jagdszenen – Gebrauchs- kunst – Porträt |
– Glas – Holz – Leinwand – Papier – Kalkputz |
– Tempera – Mischtechnik – Öl-Lasur – Öl – Druckgrafik |
Duecento
Die Zeit zwischen dem Duecento
(13. Jh.) und dem Quattrocento (15. Jh.) in Italien war geprägt durch große politische, weltanschauliche
und wirtschaftliche Veränderungen. Kämpfe zwischen Kaiser und
Papst, zwischen Kaiser und oberitalienischen Städten und sogar zwischen
konkurrierenden Parteien (Guelfen und Ghibellinen) führten zur zeitweisen
Schwächung feudaler und päpstlicher Macht und zur Stärkung
des Bürgertums. Man begann, die Welt und die Menschen um sich herum
neu zu entdecken: Es wurde allmählich eine Tendenz zu realitätsnäherer
Darstellung der Umwelt bemerkbar.
Noch DUCCIO (um 1250/60-1318) malte Personen nicht nach ihrer Position
im Raum, sondern nach ihrer Bedeutung (Bedeutungsperspektive).
In seiner "Versuchung Christi auf dem Berg" (Bild 1) wird der
Bildvordergrund zwar perspektivisch, jedoch viel kleiner als der Gottessohn
mit Engeln und "Versucher" im Bildhintergrund dargestellt. Die
Bauwerke sind additiv ins Bild gestellt, haben jedes für sich eine
eigene Perspektive, die nicht mit der des Gesamtbildes übereinstimmt.
Deshalb wirken sie wie nicht zum Bild gehörig, puppenstubenhaft.
In der italienischen Malerei des Duecento (13. Jahrhundert) begann sich
mit GIOTTO (1267-1337) in Ansätzen bereits die Formensprache
der Renaissancemalerei herauszubilden, die dann für fast ein Jahrhundert
wieder nahezu in Vergessenheit geriet.
Auch GIOTTO stellt die Gebäude ín seinem Fresko "Bürger von Assisi breitet seinen Mantel vor dem hl. Franziskus aus" (Bild 2) noch additiv nebeneinander, durch Licht- und Schattenwirkung Dreidimensionalität erreichend. Die Menschen im Vordergrund treten in eine glaubhafte Beziehung zu den Gebäuden im Hintergrund: Die Größenverhältnisse wirken harmonisch. Damit verlässt GIOTTO die Prinzipien der Bedeutungsperspektive und nähert sich denen der (Zentral-)Perspektive an. GIOTTOs Gestalten beginnen sich von den byzantinischen Vorbildern zu emanzipieren durch plastische, körperhafte Darstellung.
Die von GIOTTO beeinflussten Malschulen in Florenz, Siena und Pisa waren Anreger für die gotische Malerei nördlich der Alpen. Da begann sich in Italien jedoch bereits die Frührenaissance durchzusetzen.
Deutsche Malerei
Schon Künstler der Romanik hatten überregional gewirkt (z. B.
Naumburger Meister), im 15. Jahrhundert arbeiteten jedoch italienische,
französische und deutsche Meister oft gemeinsam (deutsch-böhmische
Malschule), wodurch die deutsche
Malerei zahlreiche Anregungen erhielt. Auch der holländische
Realismus strahlte auf die Kunst im Heiligen Römischen Reich zurück.
KONRAD WITZ
"Der wunderbare Fischzug" (1444, Bild 3) des Basler Malers KONRAD
WITZ (um 1400-1447) vom Seitenflügel des Petrus-Altars der
Petrus-Kathedrale von Genf: Im Hintergrund sieht man hier die erste identifizierbare
Landschaft, den Genfer See mit seinem Ufer, verschiedenen Gebäuden
und den Bergen. Damit beginnt die für die anschließende Renaissancezeit
dann so typische "Entdeckung der Welt und des Menschen" (JACOB
BURCKHARDT, 1860).
"Der heilige Christophorus" (um 1435, Bild 4),ebenfalls von
KONRAD WITZ, trägt das ihn segnende Christuskind zwar in gebeugter
Haltung durch das Wasser, sein Gesicht wirkt jedoch nicht überanstrengt
von der Last des immer schwerer werdenden Kindes, sondern entspannt, lächelnd
und ruhig in Erwartung der Taufe. In der Rechten hält der Riese einen
Stab, der in Höhe des Christuskindes zu knospen beginnt, scheinbar
in freudiger Erwartung dessen, am nächsten Tag tatsächlich ein
Baum mit Früchten zu sein. Das Haupt des Kindes umgibt eine Glorie,
die nicht mehr, wie noch in Romanik und Frühgotik als goldener Kreis
erscheint, sondern als dezenter Strahlenkranz. Die das Paar umgebende
Landschaft wirkt zwar kulissenhaft, aber, wie der Felsen am oberen rechten
Bildrand, nahezu realistisch. Auch das Wasser, durch das der Riese Christophorus
mit dem Christuskind watet, ist nicht mehr flächenhaft gemalt, sondern
zeichnet sorgfältig die Wellenbewegungen und Körperschatten
nach.
Tafelbild
"Der wunderbare Fischzug" und der "heilige Christophorus"
wurden auf Holz gemalt, eine Technik, die sich mit der Gotik durchsetzte.
Die Tafelmalerei ist aber
keine Neuschöpfung der Gotik. Sie wurde im byzantinischen Raum bereits
bei der Herstellung von Ikonen verwendet.
In Westeuropa bemalte man zunächst die hölzernen Flachdecken
und Altäre der Kirchen. Dazu wurden Holztafeln mit Gips oder Schlemmkreide
grundiert. So erreichte man einen ebenen Malgrund. Auf diesen wurden am
Anfang der Tafelmalerei Temperafarben aufgetragen, später malte man
in sogenannten Mischtechniken aus
Tempera und Öl. Erst im 15. Jahrhundert begann man in den Niederlanden
mit der Ölmalerei. Aus der Altarmalerei
entstand die Tafelmalerei als eigenständiges Genre der westeuropäischen
Kunst, als im 14. Jahrhundert der Trend dahin ging, Altäre mit Flügelbildern
auszustatten. Im 15. Jahrhundert fand dann die Loslösung des Altarflügels
statt, und die Entwicklung des Tafelbildes begann. STEFAN LOCHNERs "Darbringung
im Tempel" von 1447 (Bild 5) ist noch ganz im Stile der Gotik gemalt.
Der goldene Hintergrund und die goldenen Glorien um die Köpfe der
Heiligen (Maria mit dem Jesuskind) verweisen eindeutig auf byzantinische
Ikonenvorbilder. Auch der Maßstab der einzelnen Figuren lässt
eher auf Bedeutungsperspektive schließen, denn auf eine zentralperspektivisch
entwickelte Bildwelt. Es findet im Gegenteil eine perspektivische Verkürzung
statt: Gottvater, umgeben von den göttlichen Heerscharen, schaut
knapp über den Köpfen der Agierenden dem Geschehen zu. Die auf
Individualisierung zielenden Gesichter
und Körperhaltungen der dargestellten Figuren deuten bereits in Richtung
eines neuen Weltverständnisses: der Renaissance.
Mit dem Mäzenatentum des Bürgertums
fand auch das weltliche Thema in der
Tafelmalerei Verwendung.
Beliebt wurden nun Porträts von Königen und Fürsten, aber
auch Porträts wohlhabender Bürger. Als erstes eigenständiges
Porträtbild außerhalb Italiens entstand in Österreich
um 1365 das Bildnis Herzog RUDOLFs IV.
HANS HOLBEIN D. Ä. war
der führende Augsburger Künstler der Spätgotik an der Schwelle
zur Renaissance. Sein umfangreiches Schaffen umfasst neben Altar- und
Glasmalerei auch die frühesten Porträtmalereien im deutschen
Raum Sein Spätwerk zeigt deutliche Einflüsse der altniederländischen
Malerei.
Weitere Maler der Spätgotik
waren:
Glasmalerei
Die gotische Architektur nördlich der Alpen schuf mit ihrer Skelettbauweise
hohe, lichtdurchflutete Kirchenräume, in der Fresken
kaum mehr einen Platz hatten. Man schmückte daher die vielen Fenster
mit kräftiger Glasmalerei
sowie den Altarraum mit in der Spätgotik oft vielflügeligen
Altarbildern. Zuweilen findet man auch bemalte Holzdecken in gotischen
Kirchen bzw. in Profanbauten.
Die großen Kathedralen in Frankreich, in Chartres, Bourges, Reims und Paris wurden seit dem 12. Jahrhundert mit bunten, bleigefassten Glasfenstern ausgestattet. Man kennt das Verfahren der Glasmalerei wahrscheinlich aus Persien: Man bemalte farblose oder einfarbige (rot, blau, violett etc.) Glasscheiben. Allerdings malte man lediglich eine Binnenzeichnung, d.h. trug Linien innerhalb der aus Glasscheiben bestehenden Farbflächen mit dunklerer Farbe (zunächst Schwarz-braun-Lot, später Silbergelb) (1), auf, sodass man eine quasi "räumliche Wirkung" erreichte. Danach wurde diese Schmelzfarbe bei 600°C in die Glasscheibe eingebrannt.
(1) Schwarz-braun-Lot: Bleiglas mit Metalloxid, beides
pulverisiert, und Bindemittel (zumeist Gummi arabikum)
Silbergelb: Schwefelgelb, mit Ocker oder Ton vermischt
Die Kunst der Glasmalerei, die es in Frankreich zu perfekter Meisterschaft brachte, gelangte von hier nach England, nach Spanien und nach Deutschland.
Der Oberrheinische Meister schuf um 1240 den "Thronenden Christus"
(Bild 6), ein Glasfenster in Freiburg im Breisgau. Deutlich erkennt man
die Linienführung des Gesichtes, die noch mit Schwarz-braun-Lot auf
hautfarben gefärbtes Glas aufgetragen wurde. Das Gewand ist im typischen
Blau und Gelb (Gold) gehalten. Die starken schwarzen Linien zeigen an,
wie die Glasscheiben gebrochen und mit Blei neu zusammengefügt wurden,
die schwächeren Linien sind Binnenzeichnungen. Eingerahmt wird die
Gestalt JESU durch ein kräftiges Rot.
Die griechischen Buchstaben a und o, die die Figur in Gesichtshöhe
flankieren, das Alpha und das Omega, sind der erste und der letzte Buchstabe
des griechischern Alphabets, sie deuten auf Anfang und Ende hin, auf Geburt
und Tod und zugleich auf Gott:. "Ich bin das
A und das O, sagt Gott der Herr", heißt es in Apokalypse 1,
8 (Die Offenbarung des Johannes).
Buchmalerei
Bücher wurden in gotischer Zeit zumeist im Folio-Format
gebunden. Das bedeutet, dass das Seitenformat
1:2 betragen musste und der Bogen nur
einmal gefaltet wurde. Später wurde der Bogen dreimal vertikal
und einmal horizontal gefaltet. Dieses Buchformat bezeichnete man
als Oktav. Ab 1420 faltete man einmal
längs und einmal quer, wodurch sie das Quart
ergab.
Bücher wurden mit der Hand geschrieben und bemalt (illustriert).
Später erfand man den Einblattholzschnitt, wobei jede Seite eines
Buches wie ein Holzschnitt in das Holz geschnitten wurde. Bücher
hatten in der Gotik vorwiegend sakrale Inhalte (Bibeln, Kommentare). Reiche
Fürsten konnten neben den üblichen Gebets- und Andachtsbüchern
auch Bücher mit weltlicher Thematik (z. B. Manessische Liederhandschrift,
entstanden von 1305 bis 1340) in Auftrag geben. Die Buchmalerei
war also auf weltliche und geistliche Thematik
ausgerichtet. Ein berühmtes Beispiel weltlichen Erzählens ist
das Heldenepos "Tristan und Isolde" GOTTFRIEDs VON STRASSBURG.
Die Illustration in Bild 7 stammt vom Meister HESSE (der "Schreiber
von Strassburg"), welcher der sogenannten Oberrheinischen Schule
angehörte, wobei der Begriff lediglich auf seinen Entstehungsort
hinweist und kein stilistisches Merkmal darstellt. Die Szene illustriert
das Frühlingsfest (1) am Hofe König
Markes. Tristan ("der Traurige"), der vater- und mutterlos aufwuchs,
ist Neffe des Königs.
(1) "Beltane", das keltische Frühlingsfest (Fest der Fruchtbarkeit), wurde in der Nacht zum 1. Mai gefeiert. Es ist in seiner Bedeutung mit der Walpurgisnacht (Licht- und Feuer-Fest) vergleichbar.
Die Meister (2) verwendeten für ihre Malereien Wasserfarben, das waren natürliche, wasserlösliche Pigmente, die mit Gummi arabicum vermischt wurden. Diese wurden mit Pinseln aufgetragen.
(2) Meister: Bücher wurden in gotischer Zeit in der Regel in den Klöstern durch Mönche geschrieben und bemalt. In der Frühgotik übernahmen zunehmend Laienwerkstätten die Buchherstellung. Im Spätmittelalter, und natürlich nach der Entstehung des Buchdruckes (Einblattholzschnitt, Wiegendrucke bzw. Inkunabeln) entwickelten sich verschiedene Druckerberufe, u.a. der Briefmaler, der die Illustrationen malte.
Bücher wurden im frühen Mittelalter auf Pergament (= gegerbte Tierhäute)
geschrieben. In die Zeit der Gotik fällt die Erfindung des Papiers.
Für die Buchmalerei wurden im 13. Jahrhundert erstmals auch Federzeichnungen
entdeckt.
Entwicklung der Grafik
Parallel mit dem Buchdruck entstand die Grafik.
Zunächst wurde der Holzschnitt als
neues Vervielfältigungsverfahren ausprobiert, den man aus Asien übernahm.
Seit dem 12. Jahrhundert wurde in Ostasien bereits mehrfarbig gedruckt.
In Europa kannte man zu jener Zeit erst den Stempeldruck ("Zeugdruck",
weil man "Zeug", also Stoff, bedruckte). Der Holzdruck entwickelte
sich hier erst im 15. Jahrhundert meist als Einblattholzschnitt,
d.h. man druckte Einzelblätter als Andachtsbilder, die später
auch mit Gebettexten versehen waren. In Blockdruck
(3) entstanden Bücher.
(3) Blockdruck: Bild und Text wurden auf einem Block geschnitten und gedruckt.
Zunftmäßig organisierte Berufe, wie
übernahmen die Fertigung. Der Buchdruck um 1400 war also arbeitsteilig
organisiert. Der Zeichner lieferte die zeichnerische Vorlage, die der
Formschneider auf das Holz übertrug und in Holz schnitt (er trug
die nicht zu druckenden Teile vom Druckstock ab), der Buchdrucker
druckte und der Briefmaler kolorierte.
Verbreitet war der sogenannte Linienschnitt, der der Linienführung
der Zeichnung folgte. Später kam die Schraffierung hinzu, die dem
Druck Räumlichkeit verlieh und Hell-Dunkel-Partien schuf.
Holzschnitt
Der Holzschnitt ist eine Hochdrucktechnik.
Beim Hochdruck schneidet man die nicht zu druckenden Flächen aus
dem Druckstock heraus. Es werden nur erhabene Linien und Flächen
gedruckt.
Für den Holschnitt verwendet man weicheres Holz (Linde, Pappel),
aber auch härtere Hölzer, wie Obstgehölze (Kirsche) sind
geeignet.
In der Regel wird das Holz vor dem Schnitt mit Schleifpapier geplant.
Die bewusste Nutzung der Maserung des Holzes ergibt oft eine besonders
expressive Bildsprache. Das Motiv wird nach der Vorbehandlung des Druckstockes
direkt auf das Holz gezeichnet oder gepaust.
Um Flächen und Linien aus dem Material herausarbeiten zu können,
bedient man sich verschiedener Werkzeuge: Stichel, Geißfuß,
Flacheisen, Rundeisen, Konturenmesser.
ALBRECHT DÜRERs "Hl. Hieronymus, dem Löwen
den Dorn ausziehend" von 1492 (Bild 8, Detail) zeigt sich
noch stark dem mittelalterlich-gotischen Holzschnitt verhaftet. Das Gesicht
des Hieronymus ist stark vereinfacht, relativ unplastisch gezeichnet.
Der Schatten des Löwen in Bild 8 zeigt nichts weiter als parallel
gearbeitete Linien. Das Blatt der Folge der "Großen Passion",
"Das Letzte Abendmahl" von 1510 (Bild 9), ebenfalls ein Holzschnitt von DÜRER, ist wesentlich feiner in
der Strichführung. Die Gesichter, Haare, Gewänder wirken körperhaft.
Die Christus-Johannes-Gruppe, traditionell
die Bildmitte des Letzten Abendmahles bildend, folgt noch der mittelalterlichen
Bildsprache.
Kupferstich
Weil das Holz als Druckstock bei der künstlerischen Umsetzung der
Zeichnung - den Intentionen des Künstlers - an seine Grenzen stieß,
griff man im Spätmittelalter und in der Renaissance auf eine neue
Technik zurück, den Kupferstich.
Der Holzschnitt verlor zwar seine Stellung als dominierende Drucktechnik,
er blieb aber über Jahrhunderte hinweg im Bewusstsein der Künstler
und wurde im Expressionismus zu neuer Meisterschaft geführt.
Der Kupferstich wurde als
erstes Tiefdruckverfahren in der Renaissance aus der Gravierkunst der
Goldchmiede entwickelt. Mit sogenannten Grabsticheln ritzten sie Dekore
aus dem Metall von Rüstungen, Schmuckstücken, Kannen etc. Die
entstehende Vertiefung wurde Creux
(frz.: hohl, tief) genannt. Man erkannte, dass plane Metallplatten sich
auch gut für den Druck von Grafiken eigneten. Erste Kupferstiche
entstanden um 1430, Tiefdrucke mit Kaltnadel nach 1465. Beim Kupferstechen
wird eine Zeichnung mit einer Stahlnadel direkt in die Kupferplatte geritzt.
Die dabei entstehenden Grate werden manuell entfernt. Danach wird die
Platte leicht erwärmt und eingefärbt und auf einer Tiefdruckpresse
gedruckt. Dabei wird die sich in den Vertiefungen der Platte befindliche
Druckerschwärze mit starkem Druck auf das Papier gebracht.
ALBRECHT DÜRERs Kupferstich "Schmerzensmann an der Säule"
von 1509 (Bild 10) zeigt eindringlich die Vorteile der neuen Technik. Man konnte
nun die Kreuzschraffur benutzen und somit die Licht-Schatten-Wirkung besser
herausarbeiten.
ALBRECHT DÜRER arbeitete daneben bereits mit den neuen Ätzverfahren,
z.B. der Radierung.
Hatte DÜRER seine ersten Holzschnitte noch von einem Holzschneider
ausführen lassen, konnte der gelernte Goldschmied seine Kupferstiche
und Radierungen selbst ausführen.