Kunst
Werbung als spezielle Form der Kommunikation
Werbung für ein BuchModewerbungMotorradwerbungWerbung in Camden Town
Werbung ist geplante, öffentliche Übermittlung von Nachrichten unter Verwendung von Massenmedien mit dem Ziel der Veranlassung bestimmter Handlungen der angesprochenen Zielgruppe. Neben der zur Werbung.

Ziele der Werbung:

Werbeträger und Werbemittel sind:

Werbeträger
Werbemittel
dienen der Übertragung der Werbebotschaft vom Sender zum Empfänger
  • Printmedien
  • audio- visuelle Medien
  • Innen- und Außenwände
  • Schaufenster
    (Bild 6)
  • Verkaufsstätten
  • Transportmittel
  • Bildschirme (Internet)
  • Anzeigen in Printmedien z. B. in Zeitungen
  • Plakate, Kataloge
  • Lichtreklame (Bild 5)
  • Werbespots im Fernsehen, Rundfunk -
  • Werbeveranstaltungen
  • Bannerwerbung, Pop-Up-Fenster


Gestaltung eines Werbelayouts
Werbelayouts in Printmedien unterliegen in der Gestaltung den grundsätzlichen Gestaltungskriterien der Typografie, wobei alle Gestaltungsmittel die Zielorientierung (z. B. Wirtschaftswerbung = Verkauf) unterstützen. Alle Elemente sind künstlerisch durchdacht, nichts wird dem Zufall überlassen, wobei die Künstlichkeit vom Empfänger selten zu durchschauen ist. Die Werbung richtet sich an das Bewusstsein und spricht bestimmte soziale Verhaltensweisen der Zielgruppen an.

AIDA-Prinzip
In der Werbepsychologie unterscheidet man (nach dem AIDA-Prinzip) unterschiedliche Werbestrategien:

Das AIDA-Prinzip, auch AIDA-Regel, bezeichnet ein Stufenmodell der Werbewirksamkeit, welches 1898 von E. ST. ELMO LEWIS ursprünglich für das Führen von Verkaufsgesprächen entwickelt wurde.

Bedeutung
Inhalt
Gestaltung
A = ATTENTION
  • Aufmerksam-
    keit
    des Betrachters muss erregt werden (Bilder 2, 4)
  • Blick muss gefesselt werden
  • Neugier wird geweckt

Blickfang (Bilder 1-4) schaffen:

  • Fangfoto, optischen Reiz schaffen (besondere Größe, Formate, ungewöhnliche Farben Schriften usw.)
  • Motivwahl: nackte Haut, niedliche Tiere, außer-
    gewöhnliche Kombinationen oder Situationen
I = INTEREST
  • Interesse des Betrachters soll gebunden werden
  • Betrachter soll sich intensiver mit der Werbe-
    botschaft befassen
  • bildhaft dargestellte Situation wird erzählt (nur ein Bild)
  • Situations-
    komik
    wird dargestellt (Bild 4)
  • unerwartete Pointe, Andeutungen, mögliche Zweideutigkeiten
  • Darstellung eines Witzes, eines Rätsels
D = DESIRE
  • Betrachter wird rational und emotional überzeugt, das Produkt zu erwerben
  • Vernunfts-
    gründe sprechen besonders den kritischen Verbraucher an, emotionale Versprechun-
    gen zielen auf den verführbaren (unmündigen) Verbraucher
  • emotionale Verkaufs-
    gründe gewinnen bei der Vielzahl gleichartiger Produkte an Bedeutung
  • rational:
    - besondere Vorteile des Produkts werden benannt (technische Daten, Preis-Leistungs-
    verhältnis usw.)
  • emotional:
    - Produkt bekommt bestimmtes Image, welches auf den Käufer abfärbt
    (cooles Produkt = cooler Nutzer)
    - Produkt verspricht Erfolg, Produkt als Statussymbol
    - Ängste und Hoffnungen werden angesprochen: Produkt als Helfer
    - Überwindung eigener Defizite durch Gebrauch des Produktes wird versprochen (erreichen von Liebe, Zuneigung, Attraktivität usw.)
A = ACTION
  • Kaufanstoß
    - Kauf des Produktes wird erleichtert oder ausgelöst
    - Produkt soll benannt und im Geschäft wiedererkannt werden
  • indirekt:
    - Abbildung des Produktes, des Markenzeichens
    - Verwendung produkttypischer Farben
    - Wiederholung des Produktnamens

  • direkt:
    - textliche Aufforderungen zum Kauf ("Los, los.")
  • Drängung zum sofortigen Kauf
    (nur in dieser Woche, einmaliges Angebot ...)
  • Kontakt-informationen, wie Adressen, Hotlines usw.
Verwandte Themen
© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim und DUDEN PAETEC GmbH, Berlin. Alle Rechte vorbehalten. www.schuelerlexikon.de