


Als Kind von ALEXANDER GRIEG (1806-1875, Bild 1), Kaufmann und britischer Konsul in Bergen, und GESINE HAGERUP (1814-1875), Pianistin und Sängerin, wurde EDVARD HAGERUP GRIEG eine frühe musikalische Ausbildung ermöglicht. Mit 15 Jahren wurde er auf Anraten des norwegischen Volksmusikers und Violinvirtuosen OLE BULL (1810-1880) ans Leipziger Konservatorium geschickt, um dort u a. bei
zu studieren. Eine Brustfellentzündung, die einen Lungenflügel
außer Gefecht setzte, verzögerte sein Studium, das er 1862
abschloss. 1863 traf er in Kopenhagen NIELS
GADE (1817-1890) der ihn ermunterte, eine Sinfonie zu schreiben.
Nach mehreren Teilaufführungen verwarf GRIEG sie und notierte
"Darf nie aufgeführt werden!"
unternahm aber wie viele norwegische Maler und Schriftsteller Reisen auf den Kontinent, um im Kontakt mit der europäischen Musiköffentlichkeit zu bleiben und seine Kompositionen zu verbreiten. GRIEG widmete sich der Arbeit an norwegischen Sagensujets und arbeitete bei seinen Bühnenmusiken
mit dem Autor BJØRNSTJERNE BJØRNSON (1832-1910) zusammen. 1876 entstand in Zusammenarbeit mit HENRIK IBSEN die Bühnenmusik zu "Peer Gynt", die als Orchestersuiten (Hörbeispiel 1) ihren Siegeszug durch die Welt antrat. 1884 schrieb er die "Holberg-Suite". Nach mehrjährigem Aufenthalt in Oslo bezog er 1885 sein Haus in Troldhaugen in der Nähe von Bergen. Im Laufe seines Lebens unternahm er viele Reisen, die ihn unter anderem mehrfach nach Italien und Deutschland führten.
Werke
GRIEGs Gesamtwerk umfasst
